Oberbürgermeister Grote zu Gast bei der Jungen Union Norderstedt

Oberbürgermeister Hans Joachim Grote

An ihrem monatlichen Mittwochstreff empfing die Junge Union (JU) Norderstedt den Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote in der Kellerbar im Meilenstein. Gesprächsthemen waren neben der kommenden Landesgartenschau auch die Zukunft des  Quartiers Norderstedt Mitte, sowie die aktuelle Verkehrssituation  in unserer Stadt.

Nachdem der Oberbürgermeister einen kurzen historischen und persönlichen Rückblick über die Entstehung der Landesgartenschau im Allgemeinen gab, informierte er die JU über den aktuellen Planungsstand, sowie die Kosten und die Chancen, die sich aus dieser Landesgartenschau für die Stadt ergeben.

Die anfallenden, laufenden Kosten für die Landesgartenschau sollen durch die Eintrittsgelder und Sponsoren erwirtschaftet werden. Die Nachnutzung des Stadtparks ab 2012 z.B. aus Einnahmen durch die zu begrüßende Wasserskianlage.

Durch die Landesgartenschau wird Norderstedt bis weit über die Stadtgrenzen noch bekannter, die Bürgerinnen und Bürger können sich als freundliche Gastgeber präsentieren. „Wir können stolz auf unsere Stadt sein. Das 72 Hektar große Gelände wird das Stadtviertel beleben und die örtliche Lebensqualität nachhaltig verbessern“ so Patrik Prochaska, stellvertretender JU-Vorsitzender.

Unternehmen nutzen das Gelände um für sich zu werben. Junge Menschen können für eine Ausbildung im Landschafts- und Gartenbau  begeistert werden. Hobbygärtner finden Anregungen für ihren eigenen Garten zu Hause. Eine einmalige Chance, denn eine weitere Landesgartenschau in Schleswig-Holstein ist vorerst nicht geplant.

Neben der Landesgartenschau wurde auch über eine Belebung des Norderstedter Stadtkerns nachgedacht. Im Zeitalter großer Lebensmittelketten, ist es für den kleineren beliebten „Tante-Emma-Laden“ eher schwierig zu überleben. 40% der Menschen in Deutschland kaufen heute bei großen Lebensmitteldiscountern ein, Tendenz steigend. Der diskutierte Umbau zu Bars und Kneipen, sowie der damit verbundene Lärm könnte zu Spannungen mit den Anwohnern führen.

Anschließend wurde über die Verkehrssituation in Norderstedt gesprochen. Das oft emotionsgeladene Thema wird in allen Fraktionen gerne diskutiert. Eine Entlastung des Stadtverkehrs durch eine Umgehungsstraße ist ebenso wie ein Norderstedter Autobahnanschluss kaum realisierbar, da auf der einen Seite theoretische Flächennutzungspläne bereits verabschiedet worden sind und auf der anderen Seite praktische Interessen wie zunehmender Verkehr für örtliche Anwohner miteinander konkurrieren.

Die JU trifft sich regelmäßig am zweiten Mittwoch im Monat in der Kellerbar im Meilenstein in Norderstedt-Mitte. Politisch interessierte junge Menschen, die Interesse an der Arbeit der JU Norderstedt haben, sind herzlich willkommen. Weitere Informationen und Anmeldung für unsere monatlichen Treffen bei Lars Schröder, E-Mail: info@ju-norderstedt.de

Bericht von Lars Schröder, E-Mail: info@ju-norderstedt.de, Mobil 0176/21 71 33 26

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