Katja Rathje-Hoffmann: In der Frauenhausfinanzierung brauchen wir einen gerechten Kostenausgleich unter den Bundesländern

Katja Rathje-Hoffmann, MdLNach der gestrigen (22. Juni) Sitzung des Innen- und Rechtsausschusses des Landtages hat die frauenpolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, einen gerechten Kostenausgleich unter den Bundesländern in der Finanzierung von Frauenhäusern gefordert:

„Seit Jahren kommen etwa 30 Prozent der in unseren Frauenhäusern untergebrachten Frauen nicht aus Schleswig-Holstein. Es ist deshalb richtig, dass unser Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration erneut mit der Hansestadt Hamburg über einen fairen Kostenausgleich zwischen beiden Bundesländern zur Frauenhausfinanzierung verhandeln will.“

Die CDU-Fraktion begrüße ebenso die Aussage des Ministeriums, keinen Zwang zur Fusion auf die Träger von Frauenberatungsstellen in den Kreisen und kreisfreien Städten ausüben zu wollen. Die Beratungsstellen könnten so auch künftig in der bisherigen Trägerschaft verbleiben. Kooperationen sollen eine enge Zusammenarbeit ermöglichen.

„Beratungsstellen, die mehr als 50 Kilometer voneinander entfernt liegen, hätten es schwer, gemeinsame Personalkonzepte zu erstellen“, so Katja Rathje-Hoffmann.

Hoffnung setzt die Frauenpolitikerin auch auf die Zusage des Bundesministeriums, sich mit einer bundesweit einheitlichen Regelung zur Frauenhausfinanzierung und der Situation von Gewalt bedrohter Frauen zu befassen.

Rathje-Hoffmann: „Im kommenden Jahr wird es dazu einen Bericht des Bundes geben.“

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