Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann (CDU) unterstützt Anlieger in Wilstedt Siedlung bei einer Bedarfshaltstelle außerhalb geschlossener Ortschaften

Katja Rathje Hoffmann MdL im Gespräch mit Anwohnern in der Heidestraße (Wilstedt Siedlung)

Tangstedt/Kreis Stormarn – Nachdem sich Anlieger der Heidestraße in Wilstedt Siedlung sich an ihren CDU-Kreistagsabgeordneten Jürgen Lamp gewandt haben, gab es zahlreiche Aktivitäten der Tangstedter CDU. Etliche Gespräche mit den Anlieger, Ortsbesichtungen und ein Dringlichkeitsantrag der CDU-Fraktion im Tangstedter Gemeinderat helfen hoffentlich den geplagten und zum Teil auch gepeinigten Anliegern. In den späten Abendstunden wird diese Bushaltestelle der Linie 378 in der Heidestraße überwiegend von Jugendlichen aufgesucht, die in der Regel angetrunken sind, ihren Müll in die Vorgärten werfen und nach Ansprache aggressiv, pöbelnd und beleidigend werden. Es soll bereits diverse massive Drohungen von körperlicher Gewalt gegeben haben. Die Jugendlichen seien überwiegend sehr aggressiv. Insbesondere zerbrochene Glasflaschen verursachen eine erhebliche Gefährdung für kleine Kinder und die Haustiere der Anlieger. Zusätzlich werden die Hecken als öffentliche Toilette betrachtet.

Dazu die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann (CDU):
„Ich habe mir zusammen mit den Tangstedter CDU-Vertretern den herrlichen Baggersee mit seinen Stränden und die Heidestraße angesehen. In Gesprächen mit Badegästen aber auch mit den Anliegern bin ich zum Ergebnis gekommen, hier muss schnell Abhilfe geleistet werden. Es kann nicht sein, dass die Menschen in Wilstedt Siedlung unter den Exessen von überwiegend Jugendlichen aus den Nachbarstädten Norderstedt und Hamburg leiden müssen. Einheimische trauen sich schon fast gar nicht mehr ihre Kinder dort zum Baden zu schicken.

Die Einrichtung einer Bedarfshaltestelle in Wilstedt Siedlung außerhalb geschlossener Ortschaften ist eine gute und in meinen Augen schnell zu realisierende Lösung. Eine große Bauaktion für eine Bushaltstelle halte ich nicht für erforderlich sondern eher für behindernd. Es würde einfach zu lange dauern. Bürgermeister, Verwaltung aber insbesondere den HVV fordere ich auf, umgehend eine Bedarfshaltestelle für die Badegäste aber insbesondere für die geplagten Bürger in Wilstedt Siedlung einzurichten. In einer Anfrage an das Kieler Innenministerium habe ich erfahren, dass die Polizei im Jahre 2010 bereits 17mal dort eingesetzt war. Leider, wie so oft, kann die Polizei erst dann kommen, wenn die Störenfriede schon über alle Berge sind. In diesem Zusammenhang sollte auch bei der Polizei über weitere Präventionsmaßnahmen nachgedacht werden. In der Antwort der Kieler Landesregierung wird den Anliegern empfohlen, mit der örtlichen Amtsverwaltung in Kontakt zu treten, um mögliche behördliche Präsenz gewährleisten zu können. Wir mir berichtet wurde, haben die Anlieger sich bereits vor 2 Jahren an den Bürgermeister gewandt. Nichts als bis auf einen netten Brief haben sie erhalten. Das muss sich ändern. Ich empfehle aber auch den Anliegern, sich nicht zu scheuen, bereits bei kleineren Anlässen die Polizei oder die Verwaltung zu benachrichtigen, denn dafür ist sie da. Auch polizeiliche Überprüfungen zur Verfolgung der Verstöße gegen die Jugendschutzgesetze sind hier angebracht.

Sorge bereitet die Information aus dem Kreis der Anlieger, dass sich Anwohner aus Wilstedt Siedlung sich ebenfalls organisieren und sich persönlich und massiv gegen diese Angriffe wehren wollen. Die Bitte nach Besonnenheit ist angesagt, um noch Schlimmeres zu verhindern!“

Die Tangstedter CDU, insbesondere Ihr Orts- und Fraktionsvorsitzender Günter Borcherding und der CDU-Kreistagsabgeordneter Jürgen Lamp sind bereit, alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu tun, damit die Bürger in Wilstedt Siedlung wieder in Ruhe schlafen können. Ich unterstütze gern dabei!“

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