Berlin-Fahrt der CDU gegen das Vergessen

Reiseleiter-Team Iris Köneking und Max-Wilhelm Freese auf dem Weg in die Gedenkstätte Hohenschönhausen.

Kreis Segeberg – 3 Tage vor dem  Tag  der Deutschen Einheit veranstaltete der CDU-Kreisverband Segeberg eine Berlin-Fahrt der CDU gegen das Vergessen. Auf dem Programm standen der  Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen und des Reichstagsgebäudes mit Begehung der Kuppel in der Abenddämmerung.

„Es ist es mir vollkommen unklar, wie es noch Bundestagsabgeordnete geben kann, die ehemalige Stasi-Mitarbeiter weiterhin in der  der Stasi-Unterlagenbehörde  beschäftigen wollen“, ist das Fazit der Kreistagsabgeordneten Annette Glage aus Boostedt nach dem  Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR.

In der beklemmenden Atmosphäre des ehemaligen Stasi-Gefängnisses berichteten ehemalige Insassen während des Rundganges eindrucksvoll über ihre eigenen leidvollen Erfahrungen in mehrjähriger „politischer Untersuchungshaft“  mit Folter, Gummizellen, endlosen Verhören und Einzelhaft als Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in der ehemaligen DDR. Die Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur wurden bei der Schilderung der perfiden Machenschaften  in den Verhörräumen besonders deutlich.

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