Diskussion um die Frauenquote muss weitergeführt werden

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Die Landesvorsitzende der Frauen Union Schleswig-Holstein, Katja Rathje-Hoffmann, MdL, begrüßt die neuerliche Diskussion über die Frauenquote in Führungspositionen in Unternehmen.

Bedauerlicherweise sieht die Realität so aus, dass sich auf der Führungsebene in den deutschen DAX-Unternehmen kaum Frauen finden. Unter den 190 Vorständen gibt es zur Zeit nur 7 Frauen.

„Ich halte die von Bundesministerin Schröder vorgeschlagene freiwillige „Flexi-Quote“ für zu schwach,“ so Katja Rathje-Hoffmann heute in Kiel. „Seit mehr als 10 Jahren bekräftigen die börsennotierten Unternehmen regelmäßig ihren Willen, den Frauenanteil in den Unternehmen signifikant zu steigern, nur fehlen auch regelmäßig hierzu die entsprechenden Erfolge und die positiven Ergebnisse.“

Die Frauen Union Schleswig-Holstein spricht sich für eine festgelegte Frauenquote von mindestens 30 Prozent in Vorständen und Aufsichtsräten aus. Zusätzlich müssen die Unternehmen ihre Aktivitäten zur realen Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter ausbauen. „Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müssen die Betriebe zu geeigneten und praktikablen Lösungen kommen,“ so Rathje-Hoffmann.

Vorbilder für eine gesetzliche Quote gibt es in Europa bereits mit Norwegen, Frankreich, Spanien, Italien und auch in Österreich. „Es ist nichts Neues, dass gemischte Teams aus Männern und Frauen stets erfolgreicher sind, als rein männliche oder rein weibliche Gruppen,“ so Rathje-Hoffmann abschließend.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.