Diskussion mit Hanno Krause und Jost de Jager bei Dodenhof

Kaltenkirchen – Am letzen Donnerstag vor der Bürgermeisterwahl in Kaltenkirchen trafen sich Hanno Krause und Jost de Jager mit örtlichen Gewerbetreibenden und Vertretern der Kaltenkirchener Kommunalpolitik zu einer Gesprächsrunde in den Kisdorfer Stuben im Dodenhof-Restaurant.  Der Bürgermeisterkandidat  und der Landesminister für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr diskutierten mit den Gästen über  die Mittelstandförderung, den Fachkräftemangel, den  Ausbau der A20 und der A7, die Elektrifizierung der AKN und die Erweiterungspläne der Firma Dodenhof.

(vlnr.) Segebergs stellvertretender Landrat Claus Peter Dieck (leitete die Diskussion), Dodenhof-Geschäftsführer Berndt Chylla, Minister Jost de Jager und Bürgermeisterkandidat Hanno Krause.

„Die Wirtschaftsförderung wird im Falle  meiner Wahl eine Kernaufgabe für mich sein. Ich plane ich die Einrichtung einer ‚Stabstelle Wirtschaftsförderung‘  unter Einschluss des Stadtmarketings mit dem Schwerpunkt Innenstadtentwicklung. Dabei sollen auch die Stadtwerke eingebunden werden “,  betonte Hanno Krause gleich zu Beginn der Gesprächsrunde und erntete damit ungeteilte Zustimmung.

Auch in der Abwägung der Interessen der Fa. Dodenhof und der Gewerbebetriebe in der Kaltenkirchener Innenstadt setzt der Verwaltungsfachwirt auf den konstruktiven Dialog und die  Kompromissfähigkeit der Beteiligten.

Wirtschaftsminister Jost de Jager bekannte sich zu den für Kaltenkirchen wichtigen Verkehrsprojekten wie die Verbreiterung der A7 zwischen Hamburg und dem Bordesholmer Dreieck, die durch die  Einnahmen aus der LKW-Maut finanziert wird. Bei der A20 soll 2012 mit dem Bauabschnitt Weede-Wittenborn begonnen werden.

Der Minister wies im Verlauf der Diskussion auf  die gute wirtschaftliche Verfassung des Landes Schleswig-Holstein und der Bundesrepublik Deutschland hin. Er  begründet dieses insbesondere mit den positiven aktuellen Zahlen vom Arbeitsmarkt. „96.000 Arbeitslose sind immer noch zuviel. Aber es ist die beste Zahl seit 18 Jahren. Dieses haben wir insbesondere dem Mittelstand zu verdanken der sich in der Krise loyal zu den Standorten und treu gegenüber seinen Mitarbeitern verhielt und auch in schwierigen Zeiten noch investiert hat“, lobte der Minister die mittelständischen Unternehmen als das „Rückgrat der Wirtschaft in Schleswig-Holstein“.

Dem Bürgermeisterkandidaten Hanno Krause wünschte Jost de Jager  als „leitenden Verwaltungsfachmann mit Wirtschaftskompetenz“ viel Erfolg für den 6. November in Kaltenkirchen. Diesen Wunsch sprach de Jager als Landesvorsitzender der Christdemokarten in Schleswig-Holstein aus.

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