Dornquast fordert mehr Augenmerk für die Senioren

In mehreren Veranstaltungen, die Volker Dornquast in den letzten zwei Wochen besuchte, war ein besonderer Schwerpunkt die Seniorenpolitik. Er betonte, dass die bereits heute erkennbaren Auswirkungen der demografischen Entwicklung viel zu wenig Platz fänden in der aktuellen politischen Diskussion.

Volker Dornquast im Fürstenhof Henstedt-Ulzburg

Die Zahl der Senioren über 65 Jahre nimmt erheblich zu und wird in unserer Region bis zum Jahre 2030 um rund 25% steigen. Es ist erfreulich, dass die Menschen älter werden und sie auch länger fit bleiben. Dabei wird die Zahl der sog. Hochaltrigen – also der über 80 Jährigen – sich sogar fast verdreifachen. Dieser voraussehbare Trend muss sich mehr in der Politik und in den gesellschaftlichen Entwicklungen wiederfinden, als bisher geschehen. „Wir brauchen hier politische Entscheidungen im Bund, die vorausschauend und für die Betroffenen verlässlich sind. Dazu gehören insbesondere die sozialen Sicherungen und die medizinischen Rahmenbedingungen. Land und Kommunen sind aber ebenfalls gefordert mit angepasster, ausreichender Wohnraumversorgung und der barrierefreien Gestaltung des Lebensumfeldes. Es muss aber auch die gesamte Gesellschaft auf diese Entwicklung reagieren. Wenn die Senioren länger fit bleiben, dann bringen sie sich natürlicherweise auch länger ein, so zum Beispiel beim Sport und in Vereinen. Wir müssen das große Wissen und die Zeit der Senioren sinnvoll nutzen. Aber die Senioren haben oft andere Interessenlagen und nutzen ihre Flexibilität. Viele Vereine haben glücklicherweise begonnen, darauf entsprechend zu reagieren. Wir stehen hier aber erst am Anfang“. Auch die stark sinkende Zahl der jüngeren Menschen erfordert erhebliche Reaktionen der Politik. Weitere Informationen unter http://Volker-Dornquast.de


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