Katja Rathje-Hofmann aktuell zu Teilzeitausbildung und Impfstoff

Kiel – Landeshaus

 Katja Rathje-Hoffmann und Heiner Rickers: Erfolgreiches Modell der Teilzeitausbildung in Schleswig-Holstein muss weiter fortgesetzt und ausgebaut werden!

„Nur wenn wir auch zukünftig einen Schwerpunkt darauf legen, mehr Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt zu integrieren, werden wir dem drohenden Fachkräftemangel begegnen können. Wir fordern daher die jetzige Landesregierung auf, Betriebe und Unternehmen weiter aktiv darin zu bestärken, dass von uns im Jahr 2006 eingeführte Modell der Teilzeitausbildung einzuführen und weiter auszubauen!“, erklären die sozialpolitische Sprecherin und der Sprecher für berufliche Bildung der CDU-Landtagsfraktion Katja Rathje-Hoffmann und Heiner Rickers.

Eine kleine Anfrage der CDU-Abgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Heiner Rickers zum Thema Teilzeitausbildung in Schleswig-Holstein (Drucksache 18/209) hat ergeben, dass das von der unionsgeführten Landesregierung eingeführte Modell der Teilzeitausbildung ein Erfolg auf ganzer Linie ist.

„Ziel der im Jahr 2006 landesweit eingeführten Teilzeitausbildung war es, vor allem junge Mütter für den Ausbildungsmarkt und für qualifizierte Berufstätigkeit stärker zu aktivieren. Bei 1.200 Ausbildungsplätzen in Teilzeit und über 5.000 interessierten jungen Menschen in den ersten fünf Jahren ist es uns gelungen, diesem Ziel einen bedeutsamen Schritt näher zu kommen“, so der Sprecher für berufliche Bildung, Heiner Rickers.

Im vergangenen Jahr 2011 wurden 159 Teilzeitausbildungsverhältnisse im Land geschlossen, das entspricht 14 %  aller 2011 in der Bundesrepublik abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse in Teilzeit. Besonders junge Frauen ab 23 Jahren profitieren von dieser Ausbildungsmöglichkeit. Sie stellen mit 108 von 150 weiblichen Auszubildenden die altersmäßig am häufigsten vertretene Hauptgruppe.

„Die bisherige Praxis hat gezeigt,  dass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber von dieser Ausbildungsform Vorteile haben. Unternehmen erhalten motivierte und kompetente Auszubildende und junge Eltern – und vor allem Alleinerziehende – haben die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung. Wenn heutzutage vom Fachkräftemangel gesprochen wird, darf die Qualifizierung dieser Gruppe von motivierten jungen Menschen in geeigneten Formen auch zukünftig nicht vernachlässigt werden“, so Rathje-Hoffmann abschließend.

 

Katja Rathje-Hoffmann: Versorgung mit Grippeimpfstoff muss endlich flächendeckend gewährleistet werden!

Zum fehlenden Grippeimpfstoff erklärt die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion: „Anscheinend hat Ministerin Alheit letzte Woche Donnerstag im Sozialausschuss zu früh versprochen, dass der Grippeimpfstoff kurzfristig an alle Praxen ausgeliefert wird. Wenn man den Pressemitteilungen der vergangenen Tage glauben kann, dann ist bisher nur ein Bruchteil der Praxen in Schleswig-Holstein bis zum heutigen Tage (04. Oktober 2012) mit dem Impfstoff beliefert worden. Das ist nicht das, was die Ministerin uns erzählt hat!“

 Bereits seit mehreren Wochen beklagt die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH), dass es in Schleswig-Holstein nicht genügend Grippeimpfstoff gebe.

„Es kann nicht sein, dass Versicherte noch weiter auf den Grippeimpfstoff warten müssen. Wenn nicht rechtzeitig geliefert werden kann, muss eben auf andere Impfstoffe zurückgegriffen werden. Wenn es um vorbeugende gesundheitliche Maßnahmen geht, dürfen nicht allein wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen“, so Rathje-Hoffmann weiter.

 „Ich fordere hiermit Ministerin Alheit auf, die flächendeckende Versorgung mit Grippeimpfstoffen kurzfristig sicherzustellen. Eine bloße Aussage, sich für das nächste Jahr mit diesem Thema zu beschäftigen, ist angesichts des immer noch fehlenden Impfstoffes nicht mehr ausreichend!“, so Rathje-Hoffmann abschließend.

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