Kaffee unterwegs in Norderstedt

CDU-Fraktion für Mehrwegbecher-System

Hamburg denkt über den „Kehrwiederbecher“ für 2018 nach. Norderstedt wird schon in diesem Jahr die Einführung eines Mehrwegbecher-Systems prüfen. Im Umweltausschuss am 15. März wurde ein entsprechender Antrag der Norderstedter CDU-Fraktion befürwortet. Die CDU möchte von der Verwaltung wissen, an welchen Stellen, bei welchen Gelegenheiten und mit welchem Auf-wand sich Ämter, Eigenbetriebe und Schulen an einem Norderstedt-weiten Mehrwegbecher-System beteiligen könnten.

Natürlich soll vorher geklärt werden, inwieweit und mit welchem Erfolg Mehrwegbecher bereits jetzt von Veranstaltern im Auftrag der Stadt ausgegeben werden.

Entscheidend jedoch wird sein, ob sich die örtlichen Ausschankbetriebe zusammentun, damit bald der „Kaffee unterwegs in Norderstedt“ ist. Wer mit „Coffee to go“ über den Schmuggelstieg bum-melt, in den Geschäftszonen der Ulzburger einkauft oder im Herold-Center auf Shopping-Tour ist, gehört zur Zielgruppe. Zu Beginn könnte man seinen Trinkbecher z.B. beim Bäcker befüllen lassen, am Schluss bei einem Imbiss wieder abgeben. Natürlich müsste das auch für „Kakao mobil“ und andere „mobilisierbare“ Getränke gelten.
Im Umweltausschuss kam die Initiative der CDU gut an. Klar bleibt, dass die Privatwirtschaft in eine Mehrwegbecher-Infrastruktur investieren müsste. Aber die Stadt könnte durch ihre Beteiligung ein Zeichen für Müllvermeidung setzen. Damit wäre Norderstedt – getreu seinem Motto – wieder eine „Idee voraus“. Die Hobby-Designer unter uns könnten schon mal attraktive Trinkgefäße entwerfen, die auch praktisch zu handhaben sind. Jeder Mensch in Norderstedt dürfte dann persönlich ent-scheiden, ob er aus einem rohstoffschonenden „Kehrwiederbecher“ trinken möchte.

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