Vorstand entscheidet: Wiederholt die CDU die Kandidatennominierung für die Oberbürgermeisterwahl

David Hirsch hatte nach einer überzeugenden Rede die Mehrheit der Stimmen erhalten.

Norderstedt  – Am Donnerstag wurde der Unternehmensberater David Hirsch (44) aus Jena in Thüringen mit 44 Stimmen zum Kandidaten der Norderstedter Christdemokraten für die Oberbürgermeisterwahl am 5. November gewählt. Sein Gegenkandidat, der Stadtvertreter Peter Holle (48) aus Norderstedt erhielt 38 Stimmen.

Der Landeswahlleiter wurde informiert, dass angeblich 3 der Mitglieder, die ihre Stimme abgegeben hatten nicht wahlberechtigt gewesen sein sollen. Richtig ist, dass ein bekanntes Norderstedter CDU-Mitglied einen Stimmzettel erhalten hat obwohl er in Henstedt-Ulzburg seinen Wohnsitz hat und somit nicht wahlberechtigt ist.

In der Einladung war aufgeführt: „wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Aufstellung – also am 31. August 2017 – das 16. Lebensjahr vollendet haben, EU- Bürger sind, im Wahlgebiet (die Stadt Norderstedt) seit mindestens  sechs Wochen wohnhaft sind und jetzt ihre Hauptwohnung haben“. Dieser Passus war auf der Versammlung zusätzlich von der Ortsvorsitzenden  Katja Rathje-Hoffmann verlesen worden. Dennoch kam es zu dieser Übertretung durch ein Mitglied.

Wird die Wahl wiederholt obwohle eine Stimme an der Nominierung von David Hirsch nichts geändert hätte. Bereits heute am Sonntag entscheidet  der Ortsvorstand darüber in einer Sondersitzung. Wir berichten zeitnah über das Ergebnis.

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