Reimer Böge zeichnet jugendliche Europabotschafter aus

Reimer Boege übergibt die Zertifikate an Jasper Blöcher( nur halb zu sehen), Tala Tatari, Jan-Lukas Meetz, Emma Meinert, Tito Schade (vlnr.)

Bjarne Bluth, Christoph Ratjen, Jonas Endom, Leon Marré, Jasper Blöcher; Frau Gabriele Berner mit Reimer Boege MdEP im Vordergrund.

Diskussionsrunde

Reimer Böge zeichnet jugendliche Europabotschafter aus

Bad Bramstedt – Am Freitag zeichnete der Europaabgeordnete Reimer Böge (CDU) die Jürgen-Fuhlendorf-Schule (JFS)  als Europabotschafter-Schule aus. Der Europapolitiker übergab zudem im Spiegelsaal der Sporthalle  unter Beteiligung des 11. Jahrgangs einigen Juniorbotschaftern des Gymnasiums  ihre offiziellen Urkunden. Sie hatten gemeinsam mit anderen Schülern unter anderem einen erfolgreichen Europatag ausgerichtet. Weitere Junior-Botschafter des Europäischen Parlaments sollen im nächsten Jahr ihr Zertifikat erhalten. Bereits vor einem Jahr wurden Europabotschafter an der Schule für ihren Einsatz für die europäische Idee ausgezeichnet.

Vor der Auszeichnung diskutierte Reimer Böge mit den Schülern der Europaschule über Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie Friedenspolitik in Europa und die persönlichen Erfahrungen der Schüler. Die JFS  hatte sich in der Hochphase des Flüchtlingsandrangs unter anderem mit dem Flüchtlingscafe und Sprachkursen für die Integration von Flüchtlingen eingesetzt. „Der Bau von Mauern und Stacheldraht schafft nur eine Begrenzung der eigenen Sicht und ein humanes Desaster in den betroffenen Regionen“, stellte Boege seine Einstellung zu den populistischen Abschottungsforderungen klar.

„Die jungen Leute in Groß Britannien waren zum allergrößten Teil  gegen den Brexit, haben sich aber zuwenig  an der Abstimmung beteiligt“,  mahnte Reimer Böge zu mehr politischer Beteiligung und Einmischung der jungen Menschenin Europa und lobte damit die Aktivitäten der Bad Bramstedter Schule an der er selbst 1970 sein Abitur erfolgreich bestanden hat.

Europaschulen setzen es sich zum Ziel, den europäischen Gedanken in seiner Bedeutung für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zum festen Bestandteil des schulischen Lebens und Lernens zu machen.

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