Die wirtschaftliche Lage im Handwerk ist schlechter als die Stimmung!

Vorsitzender des Europaausschusses Dr. Friedbert Pflüger und CDU-Bundestagskandidat Gero Storjohann zu Gast bei der Kreishandwerkerschaft Segeberg

„Rot-Grün hat seine Chance gehabt und alles kaputt gemacht. Der gesamte Mittelstand liegt brach. Das Jahr 2002 wird ein Rekord-Pleitenjahr“. Dieses ernüchternde Fazit zogen am vergangenen Montag Manfred Arp, stellvertretender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Segeberg, dessen Geschäftsführer Jochen Michalowski, sowie der Vorsitzende des Europaausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Friedbert Pflüger und der CDU-Landtagsabgeordnete und Bundestagskandidat für den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Nord, Gero Storjohann, bei einem Informationsgespräch im Haus des Handwerks in Bad Segeberg.
Arp verwies darauf, dass die Zahl der Insolvenzen unter der rot-grünen Bundesregierung von Jahr zu Jahr gestiegen sei und eine halbe Million Menschen 2001 bei über 32.000 Unternehmenspleiten ihren Arbeitsplatz verloren hätten. Für 2002 werde sogar mit 40.000 Unternehmenszusammenbrüchen gerechnet, so der stellvertretende Handwerksmeister. Die Bundesregierung gebe keinerlei Impulse in der Mittelstandspolitik; das Handwerk habe kein Vertrauen mehr und jeglichen Optimismus verloren: „Wir fragen uns, in welche Richtung das eigentlich geht“, so Arp.
Gero Storjohann nahm diesen Ball auf und kritisierte, Rot-Grün habe dem Mittelstand durch immer neue Regulierungen das Leben unnötig schwer gemacht. „Denken Sie an die Ökosteuer, das 630-DM-Gesetz, die Ausweitung des Betriebsverfassungsgesetzes, das Gesetz zur Scheinselbständigkeit und die Einschränkung befristeter Beschäftigungsverhältnisse! Gerade das Hamburger Umland hat diese mittelstandsfeindliche Politik hart getroffen“, so der CDU-Direktkandidat, der auf die neuesten Arbeitsmarktzahlen für Südholstein verwies. Gero Storjohann sprach sich unter anderem dafür aus, die Benachteiligung der Personenunternehmen gegenüber den Kapitalgesellschaften im Steuerrecht zu beseitigen und erteilte einer Erhöhung der Erbschaftssteuer eine klare Absage.
Pflüger, Spitzenkandidat der CDU Niedersachsen zur Bundestagswahl, ergänzte, dass Meisterprinzip im Handwerk müsse erhalten werden, denn nur der Große Befähigungsnachweis garantiere einen hohen Qualitätsstandard. Pflüger sprach sich zugleich für das von der CDU favorisierte Optionsmodell gegen Langzeitarbeitslosigkeit aus, um so der Wirtschaft wieder neue Impulse zu geben.
Pflüger, der zuvor mit Gero Storjohann, dem Segeberger JU-Vorsitzenden Axel Bernstein sowie weiteren Mitgliedern der Jungen Union einen Spaziergang auf den Kalkberg unternommen hatte, abschließend:„Wir als CDU stehen für Steuerentlastungen im Mittelstand und an der Seite des Handwerks. Ihr Kandidat Gero Storjohann wird auch in dieser Frage eine Bereicherung für den Bundestag sein, denn er hat bereits im Landtag hervorragende Arbeit geleistet“.

Foto1: Im Haus des Handwerks, vlnr.: Heinrich Kramer (Obermeister der Kfz-Innung), Manfred Arp (Stellvertretender Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft und Obermeister der Dachdeckerinnung, Günther Stapelfeld (Obermeister der Sanitär-, Heizung-, Klima-Innung), Dr. Friedbert Pflüger (Bundestagsabgeordneter, Vors. des Europaausschusses und CDU-Spitzenkandidat in Niedersachsen), Gero Storjohann (Landtagsabgeordneter und CDU-Bundestagsdirektkandidat für Segeberg/Stormarn Nord, Jochen Michalowski (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Segeberg, Karl-Rudolf Gerstand (Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft).

Foto2: Auf dem Kalkberg, vlnr.: Robin Miethe (Vorsitzender der Jungen Union Henstedt-Ulzburg), Carsten Wittern (Junge Union), Gero Storjohann (Landtagsabgeordneter und CDU-Bundestagsdirektkandidat für Segeberg/Stormarn Nord), Dr. Friedbert Pflüger (Bundestagsabgeordneter, Vors. des Europaausschusses und CDU-Spitzenkandidat in Niedersachsen), Axel Bernstein (Vorsitzender der Jungen Union Kreis Segeberg), Sybille Hällmayr (persönliche Referentin von Dr. Friedbert Pflüger).

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