Kaltenkirchens Bürgermeister beklagt Mindereinnahmen bei Lohn- und Einkommenssteuer

Gero Storjohann und CDU-Ortsverbandsvorsitzender Hans-Jürgen Scheiwe zu Besuch bei Bürgermeister Ingo Zobel

Kaltenkirchen. – „Seit drei Jahren brechen uns die Steuern weg und wir können nichts machen“: Ingo Zobel, Bürgermeister der Stadt Kaltenkirchen, beklagte am Dienstag im Gespräch mit Gero Storjohann, CDU-Landtagsabgeordneter und Bundestagskandidat für den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Nord, die schlimme finanzielle Last, welche den Kommunen durch die Politik der rot-grünen Bundesregierung aufgebürdet werde. Als Folge der steigenden Arbeitslosigkeit sei die Lohn- und Einkommenssteuer Kaltenkirchens signifikant gesunken.

Zobel hatte den CDU-Bundestagskandidaten Gero Storjohann sowie den CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Hans-Jürgen Scheiwe zu sich ins Rathaus eingeladen, um über die finanziellen Probleme Kaltenkirchens zu informieren.

Gero Storjohann zeigte sich angesichts der Ausführungen des Verwaltungschefs entsetzt darüber, dass die Kommunen durch die Politik der rot-grünen Regierungen in Kiel und Berlin finanziell ausgetrocknet worden seien.

„Eine von CDU und CSU geführte Bundesregierung wird dafür sorgen, dass die Gemeinden ihre eigenen finanziellen Spielräume wieder nutzen können“, so der CDU-Direktkandidat.

Mit Freude berichtete Bürgermeister Zobel über den Marktplatz- und Bahnhofsausbau, welcher jetzt in Angriff genommen worden sei. Insbesondere die Tieferlegung der AKN im Ortskern und die Verbesserung des Bahnhofsumfeldes würden der Stadt ein neues Bild geben. Dies sei ein wichtiger Meilenstein; nach Abschluss der Arbeiten werde Kaltenkirchen noch attraktiver sein. Durch die Ausweisung eines neuen Baugebietes mit nahezu 700 Wohneinheiten für ca. 2.000 Einwohner werde schon bald die 20.000-Einwohnergrenze überschritten werden, berichtete der Bürgermeister. Dies mache infrastrukturelle Maßnahmen erforderlich. So stehe die Erweiterung des Gymnasiums mit dem Bau einer Sporthalle, die Errichtung einer weiteren Kindertagesstätte sowie die Verbesserung des Straßennetzes im Vordergrund.
CDU-Ortsverbandsvorsitzender Scheiwe wertete darüber hinaus die Einführung des kostenfreien Parkens durch die CDU-Fraktion als großen Erfolg für Kaltenkirchen. Die Parksituation habe sich verbessert und Anreize zum Besuch der Stadt seien geschaffen worden.

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