Bayerischer Innenminister Beckstein in Trappenkamp: „Null Toleranz gegen Kriminalität“

Kraftvolle Sicherheitspolitik gefordert – bis zum 22. September um jede Stimme kämpfen.

Trappenkamp. – „Moin, Moin – oder wie heißt das bei Ihnen?“ – ein sichtlich gut gelaunter bayerischer Innenminister freute sich über die herzliche Begrüßung bei seiner Ankunft in Trappenkamp. Gero Storjohann, CDU-Landtagsabgeordneter und Bundestagskandidat für den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Nord sowie viele Bürgerinnen und Bürger aus Trappenkamp hießen um die Mittagszeit Dr. Günther Beckstein, der tags zuvor Mitglied im Kompetenzteam von Edmund Stoiber für die Themenbereiche Innere Sicherheit und Zuwanderung geworden war, auf dem Marktplatz der Gemeinde herzlich willkommen.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende und Erste Stellvertretende Bürgermeister Uwe Christ informierte den Gast aus Bayern über die Besonderheiten der Gemeinde Trappenkamp, in der Menschen aus 50 Nationen friedvoll zusammenleben und beklagte sich über die enorme finanzielle Belastung, welche auch der Gemeinde Trappenkamp durch die rot-grüne Bundesregierung aufgebürdet werde.
Nach der Eintragung in das goldene Buch der Gemeinde in Anwesenheit von Bürgermeister Blasberg ging es bei strahlendem Sonnenschein in einer kurzen Wanderung zu der gemütlichen Grillhütte bei der Landesturnschule.
In einer Rede vor etwa 80 Gästen, unter ihnen auch Rasmus Vöge, neuer Landesvorsitzender der Jungen Union Schleswig-Holstein, sagte Beckstein, für ihn habe die Innere Sicherheit den „Charakter eines sozialen Grundrechts“. Sicherheit und Freiheit seien für ihn keine Gegensätze, sondern würden untrennbar zusammen gehören.
Der Bayerische Innenminister kritisierte, die rot-grüne Sicherheitspolitik sei immer wieder durch Inkonsequenz, Halbherzigkeit und falsch verstandene Liberalität geprägt gewesen.
„Wir von CDU und CSU stehen für ,Null Toleranz‘ gegenüber Verbrechern. Wir wollen, dass sich alle Menschen in Deutschland sicher fühlen können und sagen Polizei und Justiz unsere volle Unterstützung zu“, so Beckstein, der eine kraftvolle Sicherheitspolitik forderte und für eine rasche Abschiebung straffällig gewordener Ausländer plädierte. Der CSU-Politiker sprach sich zudem für eine Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung im Interesse Deutschlands aus. Die falschen Weichenstellungen von Rot-Grün würden nach der Wahl umgehend korrigiert.
„Wir wollen Zuwanderer besser integrieren, denn wir wollen, dass Deutschland seine Identität bewahrt“.
Hinsichtlich der guten Umfragewerte für CDU und CSU bei der Bundestagswahl warnte der bayerische Innenminister: „Umfragewerte sind keine Wahlergebnisse! Wir werden bis zum 22. September um jede Stimme kämpfen!“.
Gero Storjohann griff diese Worte des Innenministers auf und bat alle Gäste, in der Familie sowie im Bekannten- und Freundeskreis dafür zu werben, am 22. September beide Stimmen der CDU zu geben. Der CDU-Direktkandidat dankte Günther Beckstein mit einer Flasche guten Weines.
Bei Bratwurst und dem guten Dithmarscher „Beugelbuddelbeer“ nutzten anschließend viele Gäste, zu denen sich zwischenzeitlich auch interessierte Lehrgangsteilnehmer der Landesturnschule gesellt hatten, die Gelegenheit zu Gesprächen mit Günther Beckstein und Gero Storjohann.

Foto: Trappenkamps Bürgermeister Gerhard Blasberg (SPD), Dr. Günther Beckstein (CSU), CDU-Bundestagskandidat Gero Storjohann und Uwe Christ (CDU Trappenkamp)

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