Thomas Stritzl in Seedorf: Nicht Arbeitslosigkeit umverteilen, sondern Arbeitsplätze schaffen!

CDU-Kandidat Gero Storjohann und Landtagsvizepräsident warnen vor Regierungsbeteiligung der PDS

Seedorf. – „Rot-Grün alleine wird es nach dem 22. September wohl nicht schaffen! Aber Schröder wird sich auch mit den Stimmen der PDS zum Kanzler wählen lassen, wenn er dazu Gelegenheit hat!“ – Gero Storjohann, CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Nord und Thomas Stritzl, Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages, waren sich beim politischen Frühschoppen der CDU-Ortsverbände Seedorf, Rohlstorf, Glasau-Sarau und Garbek am Sonntag in „Schramm’s Gasthof“ einig.
„Eine bürgerliche Mehrheit nach dem 22. September ist wichtig. Die Zeiten und Probleme sind zu ernst und können nur mit Edmund Stoiber angepackt werden“, so Gero Storjohann, der davor warnte, weitere vier Jahre zuzuwarten. „Die ruhige Hand des Kanzlers hat auf 3,5 Millionen Arbeitslose gewartet – machen wir Schröder an seinem Versprechen fest: Er hat es wirklich nicht verdient, wiedergewählt zu werden, wenn er sogar dieses nicht besonders ehrgeizige Ziel verfehlt!“. Storjohann forderte die Anwesenden auf, am 22. September unbedingt zur Wahl zu gehen, denn „jede Stimme zählt“.
Unterstützung erfuhr der CDU-Bundestagskandidat hierbei von seinem Landtagskollegen Thomas Stritzl, der aus Kiel angereist war und dazu aufforderte, Gero Storjohann und die CDU tatkräftig zu unterstützen: „Gero Storjohann hat im Landtag hervorragend für seine Heimat Segeberg gearbeitet, er ist genau der richtige Mann, um Ihre Interessen in Berlin nachhaltig zu vertreten! Geben Sie deshalb bei der Bundestagswahl Ihre Erststimme Gero Storjohann und Ihre Zweitstimme der CDU, damit wir den Wechsel schaffen! „, rief der Landtagsvizepräsident den über 100 Gästen zu.
Stritzl verwies darauf, dass es trotz der demographischen Entlastung auf dem Arbeitsmarkt jetzt wieder über 4 Millionen Arbeitslose gebe, deren Zahl also seit dem Regierungsantritt von Rot-Grün stetig gestiegen sei. Hart ging der Landtagsvizepräsident mit der Hartz- Kommission ins Gericht: „Es geht nicht darum, die Arbeitslosigkeit besser zu verteilen, es geht darum, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Eine Politik, die die Großindustrie entlastet, aber den kleinen Mann zahlen lässt, kann nicht klappen. Wir brauchen Anreize zur Tätigkeit – wie etwa das Familiengeld, einen Abbau der Bürokratie sowie eine Stärkung des Mittelstandes“. Der CDU-Politiker nannte hier das Saarland beispielhaft, in welchem seit der Regierungsübernahme durch die CDU Gesetze und Verordnungen entschlackt worden seien: „Jetzt haben wir die Chance, mit der CDU/CSU-Mehrheit im Bundesrat diejenigen Reformen durchzusetzen, die Lafontaine seinerzeit immer blockiert hat“.
Erneut warnte Thomas Stritzl eindringlich vor einer Regierungsbeteiligung der PDS. Die Rechtsnachfolger der SED, welche für Minen, Mauer und Stacheldraht an der damaligen innerdeutschen Grenze verantwortlich seien, dürften nicht, wie etwa in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin durch die SPD geschehen, an der Macht beteiligt werden. Die Rede des Landtagsvizepräsidenten wurde mit langanhaltendem Beifallbedacht.
Die CDU-Ortsvorsitzende von Seedorf, Jutta Neuber, dankte Thomas Stritzl: „Wir werden Ihre Worte am 22. September an der Wahlurne beherzigen“. Bei Erbsensuppe, Bier und Blasmusik nutzen viele Gäste dann die Chance zu Gesprächen mit Gero Storjohann und Thomas Stritzl. Anschließend besuchten die beiden Landtagsabgeordneten das Sommerfest des CDU-Bezirksverbandes Pronstorf, welches bei herrlichem Sonnenschein am Sprüttenhuus in Eilsdorf stattfand. Bei Kaffee und Kuchen stand auch hier das persönliche Gespräch mit dem CDU-Bundestagskandidaten und dem Landtagsvizepräsidenten im Vordergrund.

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