Peter Harry Carstensen in Ellerau: Arbeitsplätze schaffen, Mittelstand stärken!

Gero Storjohann, CDU-Direktkandidat für Segeberg/Stormarn-Nord, fordert neue Wirtschaftspolitik für Deutschland!

Ellerau. – Ein echter Nordfriese macht nicht viel Worte – er sagt, was er denkt und was Sache ist. Davon konnten sich am Freitagabend über 60 Gäste in Kramer’s Gasthof auf einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes Ellerau live überzeugen. Peter Harry Carstensen, Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein von Nordstrand redete dann auch gar nicht lange herum: „Hartz bringt die Leute nicht wieder in Arbeit! Wir brauchen Arbeitsplätze und müssen denjenigen helfen, die Arbeitsplätze schaffen. Das ist der Mittelstand. Die CDU wird den Mittelstand wieder stärken. Wir werden die Bürokratie abbauen, damit der Mittelstand wieder in die Gänge kommt!“.
Für Carstensen war damit auch klar, wer am 22. September die Bundestagswahl gewinnen wird: „Noch heute werden vielerorts per Handschlag Angebote angenommen und so Vertrauen in ein Versprechen zum Ausdruck gebracht. Damit gilt das Versprechen. Auch Schröders Versprechen gilt. Der hat uns versprochen, die Arbeitslosenzahl auf 3,5 Millionen zu senken und gesagt, er habe es nicht verdient, wiedergewählt zu werden, wenn er dieses Versprechen bricht. Recht hat er! Wer uns 4 Millionen Arbeitslose hinterlässt, den darf man nicht wählen“, so der CDU-Landesvorsitzende unter dem Beifall der Anwesenden.
„Damals hat Schröder am Zaun des Kanzleramtes gerüttelt und gerufen: ,Ich will hier rein!‘. Jetzt klopfen wir von der CDU an und sagen: ,Nun musst Du raus!‘. Carstensen warnte in diesem Zusammenhang davor, die derzeitigen Umfragen überzubewerten: „Nicht nervös werden! Wir alle wissen, dass die Stimmung für die CDU gut ist! Wir kämpfen munter und optimistisch weiter und ich freue mich schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit Gero Storjohann in Berlin!“.
Natürlich kam auch die Landwirtschaftspolitik an diesem Abend nicht zu kurz. Carstensen, zugleich Vorsitzender der Agrarausschusses des Deutschen Bundestages, nannte hier zwei zentrale Ziele: „Erstens: Bürokratie muss weg! Zweitens: Künast muss weg!“. Der Agrarexperte kritisierte, dass unter der rot-grünen Bundesregierung die konventionellen Bauern gegen die Ökö-Bauern ausgespielt worden seien. „Ich will Sicherheit und Selbstverständnis für 100% der Bauern, nicht nur für 3%“.
Carstensen, im Kompetenzteam von Edmund Stoiber zuständig für Landwirtschaftspolitik, sagte, er werde dafür sorgen, dass die Agrarpolitik wieder einen echten Stellenwert in der Politik bekommt. „Es kann nicht angehen, dass der deutsche Bundeskanzler gegenüber Bauern erklärt: ,Wieso soll ich mich um Euch kümmern, ihr wählt mich ja doch nicht‘ „.
Unverständis äußerte Carstensen über die erfolgte Ablösung von Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke durch Renate Künast. Funke, Landwirt aus Varel bei Cuxhaven, sei vom Fach; Künast hingegen kenne sich wie viele der rot-grünen Agrarausschussmitglieder, welche vielfach Lehrer und Pädagogen seien, in der Landwirtschaft überhaupt nicht aus: „Wenn ich mit solchen Leuten zusammenarbeiten muss, dann wird das natürlich schwierig“, so der CDU-Landesvorsitzende.
Gero Storjohann, CDU-Landtagsabgeordneter und CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Nord unterstützte anschließend die zentrale Forderung von Peter Harry Carstensen: „Wir müssen jetzt den Mittelstand stärken – und zwar sofort. Wir können nicht länger abwarten. Jetzt muss die CDU ran – es ist Zeit für Taten!“, so Storjohann, der seinem zukünftigen Kollegen im Bundestag anschließend mit einer Riesen-Flasche Flensburger Pilsener für dessen tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf dankte.

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