Klein Rönnau – Perle an der B432

Bürgermeisterin Magret Schlüter mit der Restaurierung traditionsreicher Bauten erfolgreich in ihrem Dorf

Vorabdruck zum Schleswig-Holstein Kurier / Ausgabe Februar 2004

Fotos:
Alte Kate: Das „Klein Rönnauer Dream Team“: Bürgermeisterin Magret Schlüter und der langjährige CDU-Ortsverbandsvorsitzende Horst Schurad beim der letzten Abnahme der Räucherkate vor der Eröffnung.
Kleines Foto: „Die Wassermühle“ Klein Rönnauer Idylle – Die Wassermühle und das Müllerhaus.

Klein Rönnau – Nach der Wassermühle und alten reetgedeckten Räucherkate erstrahlt jetzt auch die Alte Schule wieder in neuem Glanz. Magret Schlüter, Bürgermeisterin in Klein Rönnau und ehemalige Kreisgeschäftsführerin im Kreisverband Segeberg hat wieder ein neues Kleinod in ihrer nicht erst seit der letzten Wahl CDU-regierten Gemeinde geschaffen. Das historische Gebäude (einige Mauern stammen aus dem Jahre 1861) behielt sein Gesicht, während es innen supermodern zugeht. Ein Dentallabor mit 18 Vollzeitbeschäftigten und sieben Teilzeitbeschäftigten hat dort sein neues zuhause gefunden.

Mit der Renovierung alter Gebäude hatte die rührige Bürgermeisterin bereits vorher für Furore in dem kleine Ort in der direkten Nachbarschaft von Bad Segeberg gesorgt. Mit der Restaurierung der 1648 gebauten Wassermühle und dem Müllerhaus gelang der Gemeinde in einem enormen Kraftakt die Erhaltung dieses Kulturgutes. In dem neu geschaffenen
“ Kulturraum “ der Mühle finden regelmäßig Gottesdienste statt. Seit 2002 traut die Bürgermeisterin in der Mühle junge und ältere Paare, dieser Service in dem historischen Gebäude erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das alte Mahlwerk wird z. Zt. durch eine Gruppe interessierter Bürger restauriert. Ziel ist es, die Mühle mit Elektroantrieb in Betrieb zeigen zu können und den Mahlvorgang zu demonstrieren. Der alte Garten, um die Mühle herum und die Mühlenwiese bilden ein Ensemble zur Erhaltung von natürlichen Lebensräumen für den Eisvogel, Reptilien und andere Kleintiere. Die neu geschaffene Fischtreppe, die es Wirbellosen und Fischen ermöglicht, aus der Trave in den Segeberger See und den Klüthsee zu ihren Laichplätzen zu wandern, beendete die durch das Mühlenwehr geschaffene „Einbahnstraße“.
Die im Jahre 1829 gebaute und von 1999 bis 2002 restaurierten Räucherkate sorgt als Vermarktungszentrum für Produkte der Region für die Verbesserung der Infrastruktur des Ortes und auch hier wurden neue Arbeitsplätze geschaffen.

Auch sonst lohnt sich ein Besuch in Klein Rönnau, dem Dorf mit vielen Möglichkeiten zum Erholen, und Verweilen: Der Klüthsee mit seinem Campingplatz „Seeblick“, die Sportanlagen, Fitness-Center, der Reitstall Kastanienhof, Biotope, das gut ausgebaute Radwegenetz und das „Haus Rönnau“ sorgen unter anderem dafür, dass sich Besucher und Einwohner in Klein Rönnau wohlfühlen.

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