Gero Storjohann: Weg mit dem Toten Winkel bei LKW!

Anlässlich der aktuellen Diskussion zum Toten Winkel bei Lastkraftwagen erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages:

Der tote Winkel bei Lastkraftwagen muss endlich weg!

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat deshalb einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht mit dem Ziel, einen zusätzlichen Rückspiegel bei Lastkraftwagen in Deutschland sofort verbindlich einzuführen.

Rechts abbiegende Lastkraftwagen stellen für Fahrradfahrer eine große Gefahr dar, denn die Lastkraftwagenfahrer sehen beim Abbiegen im Rückspiegel nicht genügend. Schuld daran ist der so genannte „Tote Winkel“ im Außenspiegel der Lastkraftwagen.

Ein vierter, zusätzlicher Außenspiegel mit konvexer Linse könnte diesen Nachteil beseitigen.

In den Niederlanden ist dieser Spiegel, der 150 Euro kostet, seit dem 1. Januar 2003 für sämtliche Lastkraftwagen, die mehr als 3,5 t wiegen, gesetzlich vorgeschrieben. Die Zahl der tödlichen und schweren Unfälle ist dort seit Einführung dieses neuen Spiegels nach Angaben der Polizei deutlich zurückgegangen.

Zwar führt auch die EU im Jahre 2006 einen zusätzlichen Spiegel für LKWs ein, dieser hat jedoch zwei entscheidende Nachteile:

Er verringert den Toten Winkel nicht so stark wie der in den Niederlanden vorgeschriebene Spiegel und die Umrüstung allein der Lastkraftkraftwagen bis 7,5 t zulässiger Gesamtmasse würde bis zum Jahre 2021 dauern.
Diese beiden Nachteile können nicht hingenommen werden.

Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung vor diesen Tatsachen die Augen verschließt und immer nur auf Brüssel wartet.

Der in den Niederlanden vorgeschriebene Spiegel muss auch in Deutschland sofort eingeführt werden.

Ich fordere daher die rot/grüne Koalition auf, im Interesse der Sicherheit der Fahrradfahrer dem Antrag der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zuzustimmen, damit der neue Spiegel auch in Deutschland unverzüglich eingeführt werden kann!

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