Peter Harry Carstensen auf „Frühlingstörn“ im Kreis Segeberg

v.l. Stefan Schneider, Bürgervorsteher Ulrich Siefert, Peter-Harry Carstensen, MdB und Gero Storjohann, MdB.

Kaltenkirchen – Von Kaltenkirchen auf die Flughäfen der Welt liefert die Firma Interturbine innerhalb von 24 Stunden Ersatzteile für liegengebliebene Flugzeuge. Der CDU-Landesvorsitzende informierte sich vor Ort.

„Liegt eine Maschine wegen einer beschädigten Schraube brach, muss binnen weniger Stunden Ersatz vor Ort sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Flughafen in Peking oder Bremen gemeint ist,“ erläutert Diplom-Betriebswirt Stefan Schneider, Prokurist und Leiter der Materialwirtschaft eine der wichtigsten Aufgaben des Unternehmens am Kisdorfer Weg in Kaltenkirchen.

Interturbine gliedert sich in drei eigenständige Einheiten: Interturbine Technologies GmbH liefert speziell bearbeitete Bauteile. Den Warentransport zum Kunden übernimmt die Interturbine Transport GmbH und die Interturbine Logistik GmbH bildet das Kompetenzzentrum für luftfahrttechnische Dienstleistungen. Der mittelständische Global Player meistert die hohen Anforderungen von Standorten in Europa, Asien und den USA. Zweihundert Mitarbeiter sind weltweit beschäftigt, davon einhundertachtundzwanzig in Kaltenkirchen. Neue Ausbildungsplätze schliesst die Firma wegen der fehlenden Planungsunsicherheit in Deutschland (Lehrstellenabgabe) durch die rot-grüne Politik zur Zeit nicht ab.

„Ein Firmen-Kleinod in Schleswig-Holstein“ nennt Peter Harry Carstensen, der CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein für die Landtagswahl 2005, im Gespräch mit dem Management-Team und der anschließenden Betriebsbesichtigung die Firma mit dem Slogan „Hohe Flüge ,hohe Ansprüche: Luftfahrtlogistik“.

Bürokratische Hemmnisse und Probleme bei der geplanten Erweiterung bereiten der kreativen Firma bei ihren Erweiterungsplänen Sorgen. „Die Politik muss den bürokratischen Müll wegräumen, gute Rahmenbedingungen für die Zukunftsperspektiven und Planungssicherheit schaffen. Dabei kann Interturbine schnelle Entscheidungen erwarten. Eine Firma, die in diesen Zeiten bereit ist, weitere Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen kann schnelle Entscheidungen erwarten,“ so Carstensen zur aktuellen Situation.

Kaltenkirchens Bürgervorsteher Ulrich Siefert sagt seine unbürokratische Unterstützung vor Ort zu.
Gemeinsam mit seinem Bundestagskollegen Gero Storjohann hatte Carstensen zuvor mit Kaltenkirchens Bürgermeister Ingo Zobel über die negativen Auswirkungen der Ausbildungsplatzabgabe und Hartz IV für die Verwaltungen diskutiert.

Am Gespräch im Ratskeller beteiligten sich Kaltenkirchens Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Richter, Henstedt-Ulzburgs
CDU-Fraktionsvorsitzender und Landtagskandidaten Wilfried Wengler sowie die stellvertretende CDU-Vorsitzende Kaltenkirchens Solveig Krause.

Begonnen hatte der Kreisbesuch von Carstensen bereits morgens bei einem Informationsaustausch mit Bürgermeister Hans-Joachim Grote in Norderstedt. Gemeinsam besuchten die beiden Spitzenpolitiker dort die Firma Starkey,
Hersteller von digitalen „Im-Ohr-Hörgeräten“.

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