Gero Storjohann MdB: Fehmarnbeltanalyse zeigt gute Chancen für schnelle Realisierung

Auf dem Foto von links nach rechts: Ingbert Liebing MdB, Wolfgang Börnsen MdB (Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein), Tom Allersted (Projektleiter der Sund & Baelt Holding A/S Kopenhagen) und Gero Storjohann MdB (Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Segeberg und Mitglied im Ausschuß für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages)

Berlin. – Eine der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein im Deutschen Bundestag jetzt vorgestellte Analyse zu Finanzierungsmöglichkeiten der festen Fehmarnbeltquerung hat gute Chancen für eine Realsierung dieses Verkehrsprojekts aufgezeigt. Hierzu hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages, den Projektleiter der Sund & Baelt Holding A/S Kopenhagen Tom Allersted nach Berlin eingeladen.

Dazu Gero Storjohann: „Die feste Fehmarnbeltquerung wird etwa 4,1 Milliarden Euro kosten. Dazu kommen Kosten zum Ausbau der Hinterlandanbindungen in Deutschland und Dänemark von etwa 1,9 Milliarden Euro. Die von Tom Allersted vorgestellte Analyse zeigt, daß diese Kosten durch Mauteinnahmen in einem angemessenen Zeitraum zurückgezahlt werden können“.

Storjohann weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß die Fähren zwischen Puttgarden und dem dänischen Rödby derzeit umsatzsteuerfrei ihre Leistung erbringen, während die Mauteinnahmen aus einer festen Fehmarnbeltquerung eine Umsatzsteuer von 34 Millionen Euro jährlich erbringen würden.

„Bei einer konservativ gerechneten Verkehrsprognose von 9000 Kraftfahrzeugen pro Tag ist eine wirtschaftliche Finanzierung des Verkehrsprojekts damit ohne Zweifel möglich. Anfang 2007 sollte daher eine positive Entscheidung zugunsten der festen Fehmarnbeltquerung getroffen werden. Die Zeit drängt, denn die heißbegehrten Geldmittel der EU für die sogenannten transeuropäischen Netze (TEN-Mittel), zu denen auch die feste Fehmarnbeltquerung zählt, müssen in den nächsten Monaten abgerufen werden“, so Gero Storjohann.

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