Gero Storjohann – Fahrradweg von Stuvenborn nach Seth diskutiert

(vlnr.) Herr Schnabel (Referatsleiter),  Dr. Wolfgang  Zeichner (Leiter der Abteilung Verkehr und Straßenbau im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein), Rainer Ahrens (CDU, im Hintergrund, Bürgermeister Stuvenborn), Helmut Steenbuck (FDP, stellvertretender Bürgermeister Stuvenborn), Gero Storjohann (Bundestagsabgeordneter), Sönke Köneking (CDU, stellvertretender Bürgermeister Seth), Lothar Dehnert (SPD, Bürgermeister Seth).

Der Fahrradweg von Struvenhütten nach Stuvenborn steht vor seiner Fertigstellung. Es fehlt lediglich eine Verbindung von Stuvenborn nach Seth um eine durchgehenden Radwegverbindung von Kaltenkirchen bis zur B 432 bei Borstel herzustellen. Aus diesem Grund lud der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann die Bürgermeister aus Seth und Stuvenborn sowie deren Stellvertreter und zuständige Vertreter aus dem Verkehrsministeriums des Landes Schleswig-Holstein zu einem Abstimmungsgespräch in den „Goldenen Hahn“ nach Stuvenborn.

Storjohann verwies auf den zukünftig zunehmenden Verkehr, wenn eine neue A20 Autobahnzufahrt Struvenhütten-Hartenholm eingerichtet wird. „Zudem gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten in Seth und besonders ältere Mitbürger nutzen das Fahrrad zum 4 Kilometer entfernten Stuvenborn,“ argumentierte der Bundespolitiker für den Radweg. Auf die Stuvenborner Konfirmanden wies Stuvenborns Bürgermeister Rainer Ahrens hin, die in der Sether Kirche betreut werden.

Dr. Wolfgang Zeichner vom Verkehrsministerium verwies auf einen Feldweg abseits der Landesstraße 232, der laut Aktenlage einer touristischen Nutzung und den Vorgaben des Landes entspräche. Aus eigener Erfahrung berichteten die Bürgermeister Lothar Dehnert aus Seth und Rainer Ahrens aus Stuvenborn über die Gefährdungen durch den landwirtschaftlichen Verkehr auf diesem Weg, bei den Querungen der Landesstraße und die Uneinsehbarkeit, besonders bei Dunkelheit.

Einig sind sich die Teilnehmer des Gesprächs darüber, dass die Kommunalpolitiker gemeinsam eine Liste der Argumente für die besondere Dringlichkeit der Schaffung des Radweges mit Fakten und Zahlen erstellen werden. Damit soll das Vorhaben in der Prioritätenliste von Kreis und Land in eine hohe Bedarfskategorie gruppiert werden um eine Realisierung durch das Land zu erreichen. Das Land Schleswig-Holstein bewertet besonders den Nutzen für Schule, Freizeit und Alltagsverkehr.

„Wir werden gucken und hilfreich sein, wenn es geht,“ sagte Zeichner die Unterstützung seiner Abteilung im Landesministerium zu. Die zuständigen Amtsausschüsse des Amtes Kisdorf und Itzstedt haben die Dringlichkeit bereits bestätigt und die Gemeinde Seth hat eine Liste der betroffenen Grundstückseigentümer vorab erstellt und erste Gespräche geführt um ein mögliches Bewilligungsverfahren zu beschleunigen.

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