Änderung der Schullandschaft in Bad Bramstedt

(vlnr.): Diskutierten über das neue Schulgesetz und die Auswirkungen auf Bad Bramstedt: Claus Bornhöft (Bad Bramstedts CDU-Fraktionssprecher), Dr. Rolf Koschorrek MdB (Bad Bramstedts CDU-Vorsitzender), Susanne Herold MdL (bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion) und Gero Storjohann MdB (CDU-Kreisvorsitzender).

Informationsveranstaltung mit Susanne Herold zur Reform des Schulgesetzes und die Auswirkungen auf Bad Bramstedt und die Nachbargemeinden – „Wir müssen gemeinsam eine Lösung finden, die den Besonderheiten von Bad Bramstedt und der Umlandgemeinden Rechnung trägt,“ ist das Fazit von Claus Bornhöft nach der CDU-Informationsveranstaltung „Das neue Schulgesetz !“.

„Ein Grund für die Zustimmung der CDU zur Schulreform ist die systematische Vernachlässigung der Hauptschulen in fast 20 Jahren SPD-Bildungspolitik. Der Zustand ist wie er ist und wir müssen damit umgehen,“ verteidigte Susanne Herold, die als Realschullehrerin über eine entsprechende Praxisnähe verfügt, die anstehenden Veränderungen in der Schullandschaft. „Die Regionalschule hat sich bereits in 8 anderen Bundesländern unter anderer Namensgebung bewährt. In Schleswig-Holstein haben wir 40 Schulen, die in diesem Verbundsystem erfolgreich arbeiten,“ setzte sich die die Flensburger Landespolitikerin für die von der CDU favorisierte zukünftige Schulform ein.

Bad Bramstedts CDU-Fraktionssprecher warnte vor vorschnellen Entscheidungen ohne die Alternativen zu kennen. An der nichtöffentlichen Veranstaltung über die Neuordnung der Bramstedter Schullandschaft nahmen Bundestags-, Landtags- und Kreistagsabgeordnete sowie Stadtvertreter und Bürgermeister der Umlandgemeinden teil. Hintergrund ist die Planung einer umfassenden Reform des Schulgesetzes durch das Land Schleswig-Holstein. Sie soll im Februar 2007 in Kraft treten. Informationen aus erster Hand erhielten die Versammlungsteilnehmer von Susanne Herold MdL, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion.

Kernpunkt der Gesetzesvorlage ist der mittelfristige Umbau des schleswig-holsteinischen Schulsystems. Statt der bisher bestehenden Hauptschulen und Realschulen soll es ab dem Schuljahr 2010/11 die neu eingeführte Regionalschule als Regelschule geben: Sie fasst die Bildungsgänge zum Haupt- und Realschulabschluss zusammen. Daneben wird auf Antrag der Schulträger die Errichtung der neuen Gemeinschaftsschule möglich sein, die alle Bildungsgänge zusammenfasst sowie das Gymnasium.

In der anschliessenden Diskussion zeigte sich Gottlieb Dingeldein, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion optimistisch, dass eine Übernahme des Kreisgymnasiums Jürgen-Fuhlendorf-Schule durch die Stadt Bad Bramstedt einvernehmlich geregelt werden wird.

Weitere Informationen:
Claus Bornhöft
Vorsitzender der CDU-Fraktion Bad Bramstedt
Telef. 04192/89510 und 041923081

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