Zwei Landtagsabgeordnete, 2 Bürgermeister und ein Schulverbandsvorsteher im Einsatz für den Radweg Nahe – Wakendorf II

(vlnr.) Herr Schnabel (stv. Referatsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein), Hermann Schütt (Bürgermeister Wakendorf II), Manfred Ritzek MdL (Norderstedt), Dr. Wolfgang Zeichner (Leiter der Abteilung Verkehr und Straßenbau im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein), Axel Bernstein MdL (Wahlstedt), Orwin Peters (Bürgermeister Nahe) und Uwe Voss (Schulverbandsvorsteher der GHS Nahe).

Bereits im Jahr 2003 lagen die ersten Pläne als Planfestellungsunterlagen des Landes Schleswig-Holsteins für eine Radwegverbindung zwischen Nahe und Wakendorf II auf dem Tisch der beiden Gemeindevertretungen. Dann wurde es sehr still um dieses Vorhaben. Aus Sicht von Schulverbandsvorsteher Uwe Voss wird der Radweg für ein zu erwartendes höheres Schüleraufkommen für die neue Ganztags- und Gemeinschaftsschule mit dem zukunftsweisenden Mensa- und Freizeitneubau in Nahe immer dringlicher. Nach Absprache mit Nahes Bürgermeister Ortwin Peters und Wakendorfs Bürgermeister Hermann Schütt bat Voss die Landtagsabgeordneten Manfred Ritzek (CDU) und Axel Bernstein (CDU) um Unterstützung. Diese sorgten für ein erstes Abstimmungsgespräch mit allen Beteiligten im Kieler Wirtschaftsministerium.

„2009 kann der Fahrradweg Wirklichkeit werden, wenn alle ihre Hausaufgaben machen. Wenn die Besitzer der benötigten Fläche entlang der L75 jedoch nicht bereit sind, zu verkaufen, wird es jedoch schwierig bis unmöglich den Radweg zu bauen,“ gab sich Voss nach dem Gespräch in Kiel verhalten optimistisch. Die Gesamtkosten werden im Ministerium auf vierhundert- bis fünfhunderttausend Euro für die ca. 2 Kilometer geschätzt.

Die Kommunalpolitiker werden gemeinsam eine Liste der Argumente für die besondere Dringlichkeit der Schaffung des Radweges mit Fakten und Zahlen erstellen. Neben dem Nutzen als sicherer Radweg zur Schule werden die Möglichkeiten des Einkaufs in den 3 großen Supermärkten in Nahe eine große Rolle spielen. Zudem würde für Radfahrer eine letzte Lücke zu weiteren Radwegen entlang der B432 geschlossen. Mit diesen und weiteren Argumenten wollen die beiden Bürgermeister und der Schulverbandsvorsteher den Rad-Verbindungsweg in die Prioritätengruppe 1 für das landesweite Verkehrswegenetz in Schleswig-Holstein bekommen und die Umsetzung im Jahr 2009 erreichen.

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