Umweltminister informierte sich über Bett und Box“

Radwanderern auf dem „Hof Heiderfeld“ dar. Der Hof Heiderfeld liegt – wie der Name erahnen lässt – in Heiderfeld in der Gemeinde Leezen. Die beiden Tierärzte Dr. Svenja Petzold und Volker Sill bewirtschaften den Hof als Pferdepensionsbetrieb.

Umwelt- und Landwirtschaftsminister Christian von Boetticher informierte sich gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Axel Bernstein über den „Hof Heiderfeld“, auf dem das Projekt „Bett und Box“ mit EU-Mitteln gefördert wurde. Mit dabei waren Leezens Bürgermeister Ulrich Schulz, der Kükelser Bürgermeister Holger Möller und Leezens CDU-Fraktionsvorsitzender Reinhard Rode.

Das Projekt Bett und Box stellt eine Übernachtungsmöglichkeit für kleine Gruppen von Reit- und Radwanderern auf dem „Hof Heiderfeld“ dar. Der Hof Heiderfeld liegt – wie der Name erahnen lässt – in Heiderfeld in der Gemeinde Leezen. Die beiden Tierärzte Dr. Svenja Petzold und Volker Sill bewirtschaften den Hof als Pferdepensionsbetrieb.

Die Übernachtung erfolgt in einem gemütlichen Heuhotel im hofeigenen historischen Backhaus und bei Bedarf in einer sich im Ausbau befindlichen Ferienwohnung mit Küche. Den Gästen stehen ein beheizter Aufenthaltsraum und moderne sanitäre Anlagen zur Verfügung. Für die Pferde sind Gastboxen, Paddocks sowie eine Gastweide vorhanden.

„Wir sind selbst begeisterte Wanderreiter und organisieren jedes Jahr einen überregionalen geführten Ritt. Unser Ziel ist es, den Hof als Station an das Reit- und Radwegenetz des nördlichen Hamburger Bereiches und dem Segeberger Forst einzubinden“, erklärte Svenja Petzold dem Minister.

Das Land Schleswig-Holstein setzt bei der Vergabe von EU-Fördermitteln auf Aktivität und Mitbestimmung in der der Region. Über die Projektgemeinschaft Holsteins Herz wurde in den Jahren 2002 bis 2006 das EU-Förderprogramm Leader+ erfolgreich in den Kreisen Segeberg und Stormarn umgesetzt. Es wurden 40 Einzelprojekte in den Bereichen Kultur, Bildung/Qualifizierung und Mobilität mit einer Gesamtsumme in Höhe von 4,4 Millionen Euro verwirklicht. Der Verein Holsteins Herz will auch das neue EU-Förderprogramm „ELER“ in den Jahren 2007 – 2013 in dieser Region umsetzen.

„Leader+“ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Ziel dieses Programms ist es, ausgesuchte Regionen in ganz Europa zu stärken. Allerdings nicht mit wahllosen Geldgeschenken aus dem großen Sack, sondern mit der Unterstützung regionaler Aktivitäten vor Ort. Bei Leader+ kann nur mitmachen, wer selbst aktiv ist. Mit Initiativen, die die Wirtschaftskraft verbessern und Arbeitsplätze schaffen. Mit Vereinen, die Traditionen beleben und die kulturelle Vielfalt der Region zeigen. Mit Einzelaktivisten, die mit frischen Ideen die Mobilität und die Lebensqualität der Bewohner verbessern.
In Schleswig-Holstein gibt es insgesamt sechs Regionen, die die strengen Auswahlkriterien des Leader+ Programmes erfüllt haben. Holsteins Herz ist eine davon.

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