Gastschüler bereichern das Familienleben – Gero Storjohann und AFS suchen liebevolle Gasteltern

Berlin/Bad Segeberg. – Wer einen Austauschschüler aufnimmt, wird reich belohnt: mit Sprachkenntnissen, interkulturellem Know-how und einem bunten Familienleben. Im September 2008 startet das neue Gastfamilienprogramm von AFS, mit mehr als 700 Jugendlichen ist es das größte in Deutschland.

„Die Begegnung mit andersartigen Kulturen fördert immer auch das Verständnis der eigenen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete. Im sechzigsten Jahr ihres Bestehens konstatiert Deutschlands älteste Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. erfreut: Immer mehr Familien sind bereit, einen Austauschschüler bei sich aufzunehmen. Engagierten sich im Jahr 2000 deutschlandweit noch 414 Gastfamilien bei AFS, so bieten heute schon 766 Familien Schülern aus aller Welt ein Zuhause auf Zeit.

Ein wichtiger Grund für das wachsende Interesse, sich die Welt ins Wohnzimmer zu holen, ist das Bewußtsein, dass Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz wichtige Werte sind, von denen unter anderem der eigene Nachwuchs profitiert. Das weiß auch der CDU-Abgeordnete Gero Storjohann: „Ein Gastschüler ist eine wirkliche Bereicherung für eine Familie. Die oft gänzlich anderen Lebensgewohnheiten der Jugendlichen bieten viel Lern- und Erfahrungspotential und sie öffnen einem die Augen dafür, daß man das Leben auch anders leben kann. Darüber hinaus macht es auch immer eine Menge Spaß, Zeit mit den Austauschschülern zu verbringen.“

Aus diesem Grund unterstützt Gero Storjohann AFS auch in diesem Jahr wieder bei der Suche nach Gastfamilien und bittet Familien aus seinem Wahlkreis, einen der jungen Gastschüler bei sich aufzunehmen.

Am AFS-Gastfamilienprogramm können Familien, Paare ohne Kinder und Alleinerziehende teilnehmen. Einzige Voraussetzung ist das Interesse an anderen Menschen und Offenheit gegenüber Neuem. Fremdsprachenkenntnisse werden nicht erwartet. Jede Familie wird während des Austauschjahres von einem ehrenamtlichen AFS-Familienbetreuer begleitet. Die Qualität dieser Betreuung zahlt sich aus: In einer Umfrage von AFS zeigten sich 75 Prozent der befragten Gastfamilien mit der Betreuung „sehr zufrieden“.

Im September ist es wieder so weit: 700 Schüler aus so unterschiedlichen Ländern wie Panama, Kolumbien, Japan, Thailand, Brasilien, Australien und Polen kommen nach Deutschland und suchen ein Zuhause auf Zeit. Wer sich vorstellen kann, ein Schuljahr lang ein Gastkind aus einem anderen Land bei sich aufzunehmen, meldet sich einfach im Abgeordnetenbüro von Gero Storjohann unter 030 / 227 777 62, beim AFS-Regionalbüro Nord unter 040 / 399 222 43 oder E-mail: regionalbuero-nord@afs.org. Detaillierte Informationen finden sich ebenso im Internet unter www.afs.de/gastfamilie.

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