Was macht die SPD in Schleswig-Holstein nun mit Stegner?

Zum Rücktritt des SPD-Bundesvorsitzenden Kurt Beck erklärt der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Torsten Geerdts:

„Der Rücktritt von Kurt Beck zwingt die SPD in die nächste schwere Krise. Die Demontage Becks durch seinen Stellvertreter Steinmeier, der den Zeitplan zur Festlegung der Kanzlerkandiatur gegen Beck durchgedrückt hat, zwang ihn zu dieser Entscheidung.

Die Ereignisse haben erhebliche Auswirkungen auf die schleswig-holsteinische SPD und ihren Landesvorsitzenden Ralf Stegner. Dieser hatte sich und seine politische Arbeit immer eng mit Kurt Beck verbunden und war sein engster Mitstreiter. Stegner führt die SPD in Schleswig-Holstein mit seinen bundespolitischen Initiativen, unter anderem seine Forderung nach einer späteren Entscheidung über die SPD-Kanzlerkandidatur und einen Parteiaussschluss Wolfgang Clements zunehmend ins Abseits. Noch vor wenigen Tagen hatte er sich vehement gegen eine Rückkehr des designierten neuen SPD-Bundesvorsitzenden Franz Müntefering in politische Funktionen ausgesprochen.

Wer immer auf das falsche Pferd setzt, disqualifiziert sich für Führungsaufgaben. Stegner ist mit seinem Kurs gescheitert und steht vor einem Scherbenhaufen. Die schleswig-holsteinische SPD muss sich fragen, wie lange sie seinem Crashkurs noch zusehen will.“

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