Tagen, diskutieren und argumentieren: PPP-Stipendiatin Yvonne Schmidt assistierte im Deutschen Bundestag

Berlin. – Einfach mal in die Rolle eines Bundestagsabgeordneten schlüpfen, um Politik hautnah mitzuerleben – diese Gelegenheit wurde der USA-Austauschstudentin Yvonne Schmidt aus Bargteheide bei einem einwöchigen Praktikum im Deutschen Bundestag gegeben.

Angeregt durch ihren einjährigen Aufenthalt in den USA als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschaftsprogrammes des deutschen Bundestages im Jahre 2007/2008 machte sich die junge ehrgeizige Gymnasiastin auf den Weg, um sich selbst einen persönlichen Eindruck der Arbeit „Ihres“ Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann im Parlament zu verschaffen.

Bereits während ihres Amerikaaufenthaltes hatte sie Kontakt zu Ihrem Kongresssenatoren Greg Walden aus Oregon und entwickelte hieraus Ihre neue Leidenschaft zu den politischen Ereignissen in Europa und Deutschland. „Besser einmal sehen, als tausendmal hören!“ war im Berliner Parlament ihr Motto.

Als Pate des PPP-Programmes war der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann für Yvonne eine hervorragende Unterstützung bei der Orientierung während einer ungewöhnlichen Sitzungswoche vom 13. – 17. 10.2008 im Deutschen Bundestag.

In dieser Zeitspanne fanden nicht nur die regulären Ausschuss-, Arbeitsgruppen- und Plenarsitzungen statt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzdebatte hatte Yvonne Schmidt auch die Möglichkeit, die Umsetzung eines Gesetzesvorhabens in kürzester Zeit mitzuerleben. Mit der Namentlichen Abstimmung über das Finanzmarktstabilisierungsgesetz am Freitag endete für sie eine ereignisreiche und aufregende Zeit. Selbst die Bundeskanzlerin hatte sie in den Liegenschaften des Hohen Hauses einmal persönlich sehen können.

Es war sehr interessant, hinter die „Kulissen“ zu schauen und den parlamentarischen Alltag einmal hautnah mitzuerleben. „Kaum zu glauben, was für ein großer Aufwand hinter einer politischen Entscheidung steckt und wie viele Kräfte mitwirken. Wer das einmal erlebt hat, weiß, daß Politik viel mehr ist, als einmal in vier Jahren zur Bundestagswahl zu gehen!“ war sich die junge Botschafterin Deutschlands sicher.

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