Wilfried Wengler: PISA-Ergebnisse geben Rückenwind für Regionalschulen in Kaltenkirchen

Der Landtagsabgeordnete Wilfried Wengler erklärte nach der Klausurtagung der CDU-Fraktion in Rendsburg, die neuesten Ergebnisse der PISA-Studie aus dem Jahr 2006 bestätigten die Entscheidung des Schulträgers in Kaltenkirchen,Regionalschulen einzurichten:

„Das Vorbild für die schleswig-holsteinische Regionalschule war und ist für die CDU die seit 1992 bewährte sächsische Mittelschule. Bekanntlich hat Sachsen im PISA-Ländervergleich 2006 in allen Bereichen Platz 1 belegt. Schleswig-Holstein liegt im unteren Mittelfeld. „Das kann uns nicht zufrieden stellen. Wir wollen nach vorn“, so Wengler in Rendsburg.

Der Abgeordnete erinnerte daran, dass die CDU seit ihrer Regierungsbeteiligung 2005 wichtige Reformen im Bildungswesen durchgesetzt habe, die beispielsweise im PISA-Gewinnerland Sachsen zum Teil bereits vor über zehn Jahren als richtig erkannt wurden:

„Gesetzgeberisch hat Schleswig-Holstein in den letzten drei Jahren ganz erheblich gegenüber den bildungspolitischen Spitzenreitern aufgeholt. Auch die Mittel wurden deutlich heraufgesetzt. Das alles muss jetzt durch weitere qualitative Maßnahmen flankiert werden und in messbare Ergebnisse münden“, erklärte Wengler.

Als Beispiele für durchgeführte Reformen nannte der Abgeordnete:

– Einführung der Regionalschule (an sächsischer Mittelschule orientiert)
– Profilbildung am Gymnasium
– Abitur nach acht Jahren
– zentrale Abschlussprüfungen
– Englisch ab der dritten Klasse
– gesetzliche Konkretisierung des Bildungsauftrages an Kindertagesstätten
– gesetzliche Konkretisierung des Überganges von der Kindertagesstätte auf die Grundschule
– Überprüfung der Deutschkenntnisse vor der Einschulung

„All das war dringend notwendig. Sachsens PISA-Ergebnisse zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Wengler abschließend.

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