Durchfahrt der AKN zum Hamburger Hauptbahnhof ein Erfolgsmodell

AKN Linie 1: Bahnhof Eidelstedt

Gute Verkehrsanbindungen und Erreichbarkeit sind entscheidende Grundlagen für die Leistungs- und Wertschöpfungsfähigkeit der Metropolregion. Dies darf durch Überlegungen, die Direktverbindung der AKN Linie A 1 zum Hamburger Hauptbahnhof aus Kostengründen wieder einzustellen, nicht gefährdet werden.

Gestern bekannt gewordene Überlegungen, die Direktverbindung der AKN zum Hamburger Hauptbahnhof einzustellen, haben nicht nur in den betroffenen Gemeinden im nördlichen Teil der Metropolregion Hamburg Irritationen ausgelöst. Auch Dr. Ole Schröder MdB und Gero Storjohann MdB betonen, dass eine möglichst nahtlose ÖPNV-Anbindung innerhalb der Region eine entscheidende Voraussetzung für deren Leistungsfähigkeit ist. Dies machten sie heute in Berlin für die Landesgruppe Schleswig-Holstein der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag deutlich.

Der Einstellung der Direktverbindung aus Kostengründen steht gegenüber, dass die Linie A 1 der AKN eine der wichtigsten Verkehrsachsen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Metropolregion Hamburg ist. Seit der Einführung der Direktverbindung zum Hamburger Hauptbahnhof vor vier Jahren ist die Nutzerzahl dieser Linie um rund 130% gestiegen und liegt damit weit höher als damals auch in optimistischen Schätzungen angenommen wurde.

Ungünstige Anbindungen sind die wesentlichen Zugangshemmnisse bei der Nutzung des ÖPNV. Gerade die AKN-Anbindung an Hamburg wird noch an Bedeutung gewinnen, weil in den nächsten Jahres mit der Sanierung des Elbtunnels für Autofahrer auf der Autobahn A 7 eine erhebliche Staubildung zu erwarten ist. Insbesondere Berufspendler sind also auf möglichst direkte Verbindungen angewiesen.
„Die Fahrgastentwicklung der vergangenen Jahre sowie die vor uns liegenden Maßnahmen im Straßenbau legen eigentliche eine Stärkung des ÖPNV nahe“, so Dr. Ole Schröder und Gero Storjohann in Berlin. Dass ein gut genutzter ÖPNV auch dem Klima- und Umweltschutz dient, ist ein weiterer Aspekt. „Darum plädieren wir dafür, am Erfolgsmodell der direkten AKN-Durchfahrt zum Hamburger Hauptbahnhof festzuhalten.“

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