Gesetzgebungsverfahren im Bundestag zum Bau der festen Fehmarnbeltquerung eingeleitet

Simulatuion der festen Fehmarnbeltquerung (Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein)

Gero Storjohann, Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages und Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion zur festen Fehmarnbeltquerung, betonte vor der heutigen Plenardebatte nochmals die enormen Vorteilen für Schleswig-Holstein und ganz Nordeuropa.

Der Bau einer festen Querung über den 19 Kilometer breiten Fehmarnbelt ist das Kernstück des Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Dänemark von September 2008.
Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung, durch dessen Verabschiedung dieser Vertrag in Deutschland rechtskräftig wird, ist heute Gegenstand der ersten Beratung im Plenum des Deutschen Bundestages. Zuvor hatte sich bereits der Bundesrat beschlossen, keine Einwände zu erheben.

Gero Storjohann, Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages und Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion, rechnet auch im Bundestag mit einer deutlichen Mehrheit für dieses Projekt. „Die Vorteile liegen einfach zu klar auf der Hand“, so Storjohann vor der Plenardebatte.

Der Austausch von Ideen, Waren, Dienstleistungen und Know-how zwischen der Metropolregion Hamburg und der ebenfalls äußerst erfolgreichen Region Öresund biete enormes Potenzial für Wachstum und Beschäftigung.
Die effizientere Verkehrsführungen wiederum bringe auch für den Umweltschutz ein „dickes Plus“. Der Abgeordnete verwies insbesondere darauf, dass mit dem jetzigen Fährbetrieb nur sehr wenige Personenzüge und kein einziger Güterzug die den Fehmarnbelt queren könnten. Durch eine feste Querung über den Fehmarnbelt kann beispielsweise auf der Strecke Hamburg – Kopenhagen nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch eine Strecke von etwa 140 km gespart werden. Das macht die Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene noch attraktiver.

Schleswig-Holstein profitiert von dem Projekt nicht zuletzt durch die baldigen Schienen- und Straßeninvestitionen im Zuge der Hinterlandanbindung unmittelbar und in besonders hohem Maße. Storjohann betonte aber, dass die von einer festen Fehmarnbeltquerung ausgehenden, langfristigen Impulse für Wachstum und Beschäftigung große Chancen für ganz Nordeuropa darstellen.

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