Norderstedter Zeitung: Der Landtagsabgeordnete Manfred Ritzek vertraut der Sparkasse Suedholstein

NORDERSTEDT/KIEL – Manfred Ritzek bricht eine Lanze fuer die „heimische Sparkasse Suedholstein“ und fordert, wie mehrere CDU-Parteifreunde aus den Kreisen Segeberg und Pinneberg sowie aus Neumuenster (wir berichteten), „den Sparkassen ohne Zeitverzug Hilfe zur Selbsthilfe zu ermoeglichen“. Deshalb muss nach Ansicht des CDU-Landtagsabgeordneten aus Norderstedt „mit Tempo und der noetigen Zielorientierung“ geprueft werden, ob die angedachte Novellierung des schleswig-holsteinischen Sparkassengesetzes mit europaeischem Recht vereinbar ist.

Die Verantwortlichen der Sparkasse Suedholstein mahnen bekanntlich die Aenderung des Gesetzes an, um der Hamburger Sparkasse (Haspa) eine Minderheitsbeteiligung an dem oeffentlich-rechtlichen Kreditinstitut zu ermoeglichen. Fuer Ritzek, den europapolitischen Sprecher der CDU-Fraktion,ist es erforderlich, „unter Einbeziehung der Europaeischen Kommission zu einem moeglichst objektiven Urteil zu gelangen, ob eine Haspa-Beteiligung moeglich ist“.

Wie der Christdemokrat berichtet, gibt es Gutachten der Haspa und des Schleswig-Holsteinischen Sparkassen und Giroverbands, die „nicht ganz uebereinstimmen“.

Ein klares Nein zur Gesetzesaenderung kommt aus Stormarn und Ostholstein aus den Reihen der Sparkasse Holstein und der Ostholsteiner Landrat Reinhard Sager erklaerte kategorisch: „Wir wollen die Gesetzesaenderung nicht!“ Der Praesident des Sparkassenverbandes im. Norden, Joerg-Dietrich Kamischke, hatte sich Ende 2008 skeptisch zu einer Gesetzesnovelle geaeussert.

Fuer Ritzek jedoch ist klar: „Die Sparkasse Suedholstein bedarf jetzt einer Verbesserung ihrer Eigenkapitalsituation. „Er selbst habe sein Vertrauen in das Geldinstitut „durch eine private Anlage“ unter Beweis gestellt. (bos)

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