Mit der festen Fehmarnbeltquerung wächst Europa weiter zusammen

Entwurf einer möglichen festen Fehmarnbeltquerung (Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein)

Anlässlich der heutigen Entscheidung im Deutschen Bundestag zur festen Fehmarnbeltquerung erklärt der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfaktion, Gero Storjohann MdB:
Die feste Fehmarnbeltquerung ist eines der wichtigsten europäischen Infrastrukturprojekte der letzten Jahrzehnte und ein klares Signal für ein zusammenwachsendes und prosperierendes Europa.

Die beiden erfolgreichen Metropolregionen Hamburg und Öresund rücken näher zusammen, der Austausch von Ideen, Waren und Dienstleistungen kann zum beiderseitigen Vorteil florieren. Die Verkehrsführung wird effizienter und trägt zur Reduzierung der Schadstoffemissionen bei. Auch die Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene kommt durch die feste Fehmarnbeltquerung einen großen Schritt voran, denn bislang kann kein einziger Güterzug den Fehmarnbelt queren.

Mit dem positiven Votum des Deutschen Bundestages werden die laufenden Planungen auch von deutscher Seite auf eine solide und rechtssichere Grundlage gestellt. Abgeschlossen sind sie aber noch nicht. Dies gilt auch für die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite, für die Deutschland verantwortlich ist – im Gegensatz zur eigentlichen Querung, die ausschließlich in der finanziellen Zuständigkeit Dänemarks liegt. Wir brauchen die Vorteile der Bücke wie Wachstum und Arbeitsplätze, und müssen gleichzeitig durch eine optimale Planung und Trassenführung auf die Situation der Anwohner und Kommunen der Region eingehen. Hier sind wir auf einem guten Weg und arbeiten eng mit dem Land Schleswig-Holstein zusammen.

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