Talkshow mit Peter Harry Carstensen, Gero Storjohann und Wilfried Wengler im Bürgerhaus Kaltenkirchen

Talkshow im überfüllten Bürgerhaus Kaltenkirchen: Wilfried Wengler MdL, Moderator Hans-Ulrich Frank, Peter Harry Carstensen und Gero Storjohann MdB.

Kaltenkirchen – Ministerpräsident Peter Harry Carstensen sorgte am Montag in Kaltenkirchen für einen wahren Besucheransturm. Die letzten Gäste fanden nur noch Stehplätze im Flur des überfüllten Bürgerhauses. Carstensen sprach 20 Minuten Klartext und stellte sich anschließend den Fragen des Moderators und der Gäste. Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann und der Landtagsabgeordnete Wilfried Wengler ernteten in der Diskussionsrunde neben dem Ministerpräsidenten die Zustimmung und den Beifall der ca. 200 Besucher.

„Ich gehe in diesen schwierigen Zeiten nicht mit einem Füllhorn an Wahlversprechen durch das Land sondern verspreche einen vertrauenswürdigen Umgang mit den Finanzen und nicht die Belastung unserer Kinder mit Schulden durch vermeidbare Ausgaben. Mit Rot-Rot haben wir gleich zwei, die im Wahlkampf mit ungedeckten Schecks verantwortungslos werben. Mit uns gibt es keine Experimente. Wir wollen keine Funktionäre – Wir wollen dass es funktioniert, “ begann Carstensen seine mehrfach durch Beifall unterbrochene Rede.

Gemeinsam mit dem Bildungsexperten Wilfried Wengler warb Carstensen für das Bildungsprogramm der Christdemokraten in Schleswig-Holstein. Die CDU will im Falle eines Wahlsieges die Gymnasien erhalten. Insgesamt sollen die Schulen in mehr Eigenverantwortung die Möglichkeit erhalten, die positiven Voraussetzungen von Regional- und Gemeinschaftschulen zusammen zu führen. Es wird trotz massiven Rückgangs der Schülerzahlen mit der CDU keinen Abbau von Lehrerstellen im Land geben.

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann erläuterte Carstensen den Wert der festen Fehmarn-Belt-Querung für die Arbeitsplätze in unserer Region. Storjohann beantwortete auch als persönlich Betroffener Bürger aus Seth, die Fragen zu zukünftig schnelleren Internetverbindungen im ländlichen Raum.

In der anschließenden Diskussionsrunde sprach sich der Ministerpräsident klar für die FDP als Wunschpartner aus. In der Beantwortung von sehr persönlichen, manchmal langatmige Fragen bewies Peter Harry Carstensen mehr Geduld als viele Zuschauer und war wieder einmal ganz der Landesvater als den ihn zwei Kaltenkirchener Abiturklassen noch gut in Erinnerung haben. Carstensen hatte sich persönlich dafür eingesetzt, dass auf ihrer Abschlussfeier als Ausnahmeregelung auch einmal ein Glas Sekt in öffentlichen Räumen getrunken werden durfte. Auch dieses Mal nahm Carstensen wieder persönliche Anregungen und Anfragen mit nach Kiel. „Da werd‘ ich mich drum kümmern,“ versprach der Ministerpräsident zum Abschluss der erfolgreichen Veranstaltung.

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