Ministerpräsident Christian Wulf und Gero Storjohann in Bargteheide

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (links) und der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann nach dem gemeinsamen Auftritt im vollbesetzten Bargteheider Schützenhof.

Bargteheide – Gleich zu Beginn seiner Rede im vollbesetzten Saal vom „Schützenhof“ dankte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann für die gute Zusammenarbeit zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Norddeutschland. „Damit haben wir im Norden gemeinsam eine nationale Aufgabe für ganz Deutschland übernommen, beispielsweise zur Erreichbarkeit der Häfen. Die globale Wettbewerbsfähigkeit ganz Deutschlands hängt entscheidend von der Infrastruktur und der Leistungsfähigkeit der Logistiker in Norddeutschland ab,“ hebt Niedersachsens Ministerpräsident den hohen wirtschaftlichen Wert der Arbeit seines Parteifreundes Gero Storjohann im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages hervor und weist auf dessen Einsatz für die feste Fehmarnbeltquerung im besonderen hin.

„Ich traue der SPD nicht: Wenn sie die Chance dazu bekommen, machen die sofort mit den Linken gemeinsame Sache, um regieren zu können. Das hat der 23. Mai bewiesen,“ erinnert Wulff im weiteren Verlauf seiner Rede an den missglückten Versuch der SPD eine eigene Kandidatin bei der Bundespräsidentenwahl gegen den beliebten und weltweit anerkannten Bundespräsidenten Horst Köhler durchzudrücken , obwohl die ja nur mit den Stimmen der SED/PDS-Fortsetzungspartei hätte gewählt werden konnte.

„Angela Merkel hat sich in den vergangenen Monaten der Krise als gute Krisenmanagerin erwiesen. Mit dem Dreiklang aus Investitionen, aus Entlastungen und Konsolidierung nutzen wir jetzt die Krise als Chance,“ wirbt Christian Wulff in seiner einstündigen Rede für die Bundeskanzlerin und ein Steuersystem nach den Prinzipien einfach, niedrig und gerecht mit einer bürgerlichen Regierung nach der Wahl.

Klartext spricht Wulff auch zu den Neuwahlen in Schleswig-Holstein:

– Es war richtig, dass Peter Harry Carstensen die Notbremse gezogen hat.
– Es war richtig, die SPD mit ihren ewigen Profibehinderern, Dauernörglern und Landschlechtrednern rund um den notorischen Koalitionsstörer Stegner in die Wüste zu schicken – oder wenigstens ins Watt.
– Es war richtig, weil die SPD sich als Opposition in der Regierung aufgeführt hat und keine Verantwortung in der Regierung übernehmen wollte.
– Es war richtig, den Menschen in diesem Land jetzt die Chance zu geben, eine gute Wahl für ihr Land zu treffen.

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