Überlegener Auftritt des Ministerpräsidenten!

Der Herausforderer schafft es nicht, die Fernsehzuschauer zu täuschen – Die CDU Schleswig-Holstein freut sich über den erwartet überlegenen Auftritt ihres Spitzenkandidaten, Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. Bereits die Begrüßung des Amtsinhabers vor dem Kieler Schloss durch mehr als 300 Anhänger machte die Verhältnisse deutlich.

Auch in der Diskussion hat Carstensen sich als überzeugender und souveräner Regierungschef präsentiert.

Dagegen wurde im TV-Duell entlarvt, dass SPD-Spitzenkandidat Stegner keine Idee hat, wie das Land aus der Schuldenfalle geführt werden kann. Die Konzepte der Nord-SPD erwiesen sich entweder als nicht finanzierbar oder als schädlich für Wachstum und Beschäftigung. Energiepolitisch kann Stegner nicht erklären, weshalb er aus der Kohle aussteigen, während die Bundes-SPD die Kohlesubventionen verlängern will.
Carstensen vermittelte eindeutig die Alternativen für Schleswig-Holstein: Eine bürgerliche Koalition der Vernunft oder rote-rote Experimente zulasten unseres Landes.

Überzeugend sind Carstensens Konzepte für Wachstum, Arbeitsplätze und Schuldenabbau:
„Ohne Wirtschaftswachstum gibt es keine Steuereinnahmen. Mit dem Wirtschaftswachstum haben wir es die letzten Jahre geschafft, die Neuverschuldung um Zweidrittel zu senken.“

Die Fernsehzuschauer kann Ralf Stegner mit seiner Gesamtinszenierung von Person und Politik nicht täuschen: Der Feldversuch, seine Doktorarbeit „Theatralische Politik made in USA: Das Präsidentenamt im Spannungsfeld von moderner Fernsehdemokratie und kommerzialisierter PR-Show“ einem Praxistest zu unterziehen, misslingt gründlich.

Treffend stellte Carstensen im TV-Duell fest: „Die CDU liegt bei den Meinungsumfragen in den Gestaltungsbereichen deutlich vorne.“

Stegner hat nur eine Regierungsoption mit der Linken, um diese Frage hat er sich trotz mehrfacher Nachfrage gedrückt. Damit ist klar, dass er auf ein Linksbündnis setzt. Aus der Krise führt jedoch kein Weg mit einem instabilen Linksbündnis ohne finanzpolitischen Anspruch. Es liegt kein Konzept vor, mit dem der Schuldenberg – maßgeblich verantwortet vom jetzigen SPD-Spitzenkandidaten – abgetragen werden könnte: 1,7 Mrd. € Neuverschuldung, davon zunächst über eine Milliarde unentdeckt – das ist die finanzpolitische Handschrift des Ralf Stegner. Diese Politik darf nicht fortgesetzt werden.

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