CDU Regionalkonferenz: JU gegen Wahlfreiheit, für Gymnasien

Anlässlich der CDU Regionalkonferenz zur Schulgesetznovelle am 22.11.2010 in Norderstedt erklärt der Kreisvorsitzende JU Segeberg, Ole Plambeck: „Der Vorschlag von Minister Klug ist ein Rückschritt. Nachdem der große Widerstand gegen die Einführung von G8 an den Gymnasien überwunden wurde, setzen wir die Schüler ohne Not einem nicht mehr zeitgemäßen Modell aus. G9 macht unsere Schulabgänger zu den ältesten in ganz Europa, gute Chancen auf einem immer internationaleren Arbeitsmarkt werden hierdurch verspielt.“ Auch müsse das Gymnasium die Regelschule zum Erreichen des Abiturs bleiben: „Eine Aushöhlung durch Oberstufen an Gemeinschaftsschulen würde ein bewährtes und international geschätztes Schulmodell ernsthaft gefährden“, so Ole Plambeck weiter.

Dauerhaft wünschen sich die jungen Christdemokaten ein zweigliedriges Schulsystem für Schleswig-Holstein: „Der jahrzehntelange Schulstreit muss ein Ende finden. Neben dem Gymnasium darf es nur noch eine Schulform geben. Wir fordern daher die Zusammenlegung von Regional- und Gemeinschaftsschule und eine Rückbesinnung auf das Prinzip der Außendifferenzierung“, so Ole Plambeck weiter.

Gerade in Problemstadtteilen müsse die Schule stärker als bisher als Instrument der Integration erkannt werden. „Für uns ist vollkommen klar, dass wir Parallelgesellschaften nur verhindern können, wenn wir in gefährdeten Regionen auf den Ausbau von Ganztagsschulen und die Stärkung durch speziell geschultes Personal setzen. Auch ein Angebot zu islamischem Religionsunterricht in deutscher Sprache muss hierbei diskutiert werden“, so Ole Plambeck abschließend.

Verantwortlich:
Ole Plambeck Kreisvorsitzender, 0157 79 79 93 99, ole.plambeck@jush.de

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.