Katja Rathje-Hoffmann – Optimistisch für die Zukunft der Verbraucherzentrale in Norderstedt

Foto: Landesgeschäftsführer Stefan Bock, Norderstedts Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann und Verbraucherschutzministerin Dr. Juliane Rumpf (vlnr.)

Norderstedt – „Für das nächste Jahr ist das  Bestehen der Verbraucherzentrale in Norderstedt gesichert. Voraussetzung ist die Zustimmung des Landesvorstandes der Verbraucherzentrale am Montag “, verkündete  Norderstedts Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann nach einem Gespräch mit der Schleswig-Holsteinischen Verbraucherschutzministerin Dr. Juliane Rumpf und dem Landesgeschäftsführer der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein Stefan Bock in den Räumen der Verbraucherzentrale. Stefan Bock ist sehr optimistisch,  dass der Vorstand der Weiterführung der Norderstedter Einrichtung am Montag zustimmen wird.

Die wartenden Mitglieder des Norderstedter Seniorenbeirats nehmen die frohe Botschaft mit Beifall auf. Die drohende Schließung ist vorerst abgewendet und die Chancen für einen langfristigen Erhalt sind sehr gut. Die Ministerin und die Abgeordnete führen bereits  Gespräche auf Bundes- und Europaebene für die Zeit danach.

Die Norderstedter Verbraucherzentrale ist ein Leuchtturm-Projekt in Schleswig-Holstein. Die Stadt Norderstedt wird nach einem aktuellen Beschluss des Hauptausschusses dem gemeinnützigen Verein die Miete in Höhe von 13.500 Euro erlassen und ihn weiterhin mit 11.500 Euro pro Jahr unterstützen.

Verbraucherschutz ist vorwiegend Bundessache. Eine  weitergehende Förderung ist daher nur über Einwirkungen auf den Bundestag und auch auf das Europäische Parlament möglich. „Dafür werden wir das Jahr nutzen. Es wird unter anderem den Erlass der Mehrwertsteuer, die Neuordnung der komplizierten Projektfinanzierung und eine Angleichung an die höheren Zuschüsse von vergleichbaren Institutionen verhandelt werden. Wir lassen die  Verbraucherzentrale, ihre Mitarbeiter und die Ratsuchenden nicht allein;“ sind sich die Ministerin  und die Abgeordnete einig.

Das Land Schleswig-Holstein verringert im kommenden Jahr im Rahmen der notwendigen Haushaltskonsolidierung des Landes den Landeszuschuss von 758.000,- Euro auf rund 700.000,- Euro. Aktuell werden fünf  Beratungsstellen im Land unterhalten: Norderstedt, Heide, Kiel, Lübeck und Flensburg. Interne Pläne der Geschäftsführung der Verbraucherzentrale sahen eine Schließung der Filialen in Heide und Norderstedt vor.

 

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