Dornquast fordert Klarheit

Round Table Gespräch mit Volker Dornquast in Bad Bramstedt

Bad Bramstedt – Zu einem Round Table-Gespräch mit Volker Dornquast  hatte die CDU Bad Bramstedt und der MIT Kreisverband Segeberg eingeladen.„Gute Wirtschaft braucht gute Infrastruktur“ war der Titel zu dem der Staatssekretär im Innenministerium im Hotel „Bramstedter Wappen“ sprach.

Foto: (vlnr.) Max-Wilhelm Freese (Vorstand der Mittelstands-und Wirtschaftsvereinigung der CDU, Kreisverband Segeberg), Burkhard Müller (1. stellvertretender Vorsitzender der CDU Bad Bramstedt) und Staatssekretär Volker Dornquast.

Aktuell berichtete Volker Dornquast aus einem Gespräch vom gleichen Tag in Kiel über den Wert eines Mitarbeiter-Wohnangebots für die Ansiedlung von Betrieben. Dazu gehört lt. Dornquast die Vermeidung von Ghettoisierungen. In diesem Zusammenhang lobte der Staatssekretär den Einsatz des neuen Bürgermeisters Hanno Krause in Kaltenkirchen.

Der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Segeberg-West sprach anschließend Klartext zu dem Thema Wirtschaft, Logistik  und Infrastruktur in ganz Schleswig-Holstein.:

„Unsere Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, klare Aussagen zur zukünftigen Infrastrukturplanung der verschiedenen Parteien zu erhalten. Ein bisschen Autobahn kann es nicht geben. Deshalb sagt die CDU vor der Wahl klar und deutlich, was sie nach der Wahl will.

So stehen wir ohne `Wenn und Aber` zur Elbvertiefung. Der positive, rechtsverbindliche Kabinettsbeschluss von Anfang März, gibt Hamburg die notwendige Sicherheit. Wir hoffen, dass diese für die weitere gute Entwicklung der ganzen Metropolregion Hamburg zeitnah realisiert werden kann. Die notwendigen Folgebeschlüsse dürfen nicht durch die wirtschafts- und damit arbeitsplatzfeindliche Politik der Grünen verhindert oder verzögert werden.“, sagte Volker Dornquast gleich in seinem Eingangsstatement.

Auch die Fehmarnbeltquerung ist vertraglich mit Dänemark gesichert und wird gebaut werden. Schleswig-Holstein profitiert direkt durch die engeren Verbindungen zur Region Kopenhagen und nach Südschweden. Hierfür gilt es die notwendigen Hinterlandanbindungen zu schaffen.

All dieses macht den Weiterbau der A20 zwingend erforderlich. Diese ist planerisch weit fortgeschritten und die Finanzierung kann als sicher angesehen werden. Eine A20 ohne Elbtunnel ist natürlich ein sinnloser Wurmfortsatz, deshalb muss diese Querung selbstverständlich zeitgleich kommen. Das Rumgeeiere der anderen Parteien ist unverantwortlich. Wenn die SPD diese Maßnahme auf dem Koalitionsaltar den Grünen opfern würde,  wäre dieses eine wirtschaftspolitische Katastrophe.“

Dornquast erörterte auch das Thema der Modernisierung der AKN. Wenn auch Einigkeit über die Elektrifizierung bis Kaltenkirchen besteht, darf dabei nicht die notwendige Angebotsverbesserung im Nordabschnitt vergessen werden.

In der anschließenden Diskussion erwies sich der Staatssekretär als auch im Detail kenntnisreicher Politiker für die Bramstedter Region. „Auch auf dem Gebiet der Wirtschaft und Infrastruktur werde ich ein guter Botschafter für unsere  Region sein, wenn ich gewählt werde“, versprach Volker Dornquast zum Abschluss der Veranstaltung.

 

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