Margitta Neumann – Olzeborchschule nicht allein gelassen

Olzeborchschule nicht allein gelassen
CDU setzt sich für Differenzierungskonzept ein

Margitta Neumann

Nach den vielen Änderungen in der schleswig-holsteinischen Schullandschaft soll endlich Ruhe eintreten. Die geschaffenen Schulstrukturen sollen bestehen bleiben und die Schulen sollen kontinuierlich und eigenverantwortlich arbeiten können. So stand und steht es im Wahlprogramm der CDU und dafür tritt sie ein, wie jüngst im Kinder- und Jugendausschuss in Henstedt-Ulzburg. Wir sind davon überzeugt, so Gemeindevertreterin Margitta Neumann, dass die Schulen selbst am besten einschätzen können, wie die Schüler optimal gefördert und gefordert werden können. Deshalb unterstützt die Fraktion der CDU den Antrag der Schulkonferenz der Olzeborchschule, in dem am 21.02. einstimmig die Änderung des Differenzierungskonzeptes beschlossen wurde. Neben der Differenzierung von Lerngruppen in den Fächern Englisch (ab Stufe 6) und Mathematik (ab Stufe 8) sollen ab Jahrgangsstufe 9 auch abschlussbezogene Klassenverbände eingerichtet werden. Hier muss das gemeinsame Lernen in den Hintergrund treten, damit die Schülerinnen und Schüler einen bestmöglichen Abschluss für die Berufsausbildung erlangen können. Die rechtliche Grundlage dafür findet sich in der Gemeinschaftsschulverordnung vom 04.11.11 und im Erlass vom 12.01.12. Die Gemeinde hatte hierzu als Schulträger innerhalb von 4 Wochen eine Stellungnahme abzugeben. Bereits zur Gemeindevertretersitzung am 20.03. stand deshalb dieser Punkt auf der Tagesordnung, wurde aber auf Wunsch der SPD in den zuständigen Ausschuss verwiesen. Inzwischen hatte der Fachausschuss getagt und das Thema wurde sehr kontrovers diskutiert. Am Ende wurde mit 6 zu 5 Stimmen dem Konzept der Olzeborchschule zugestimmt und die Verwaltung nunmehr beauftragt, eine entsprechende Stellungnahme abzugeben. Für die CDU ist das von der Schule vorgelegte Konzept eine klare Angelegenheit. Wichtig ist, so Margitta Neumann, dass hier eine Schule ihre Verantwortung wahrnehmen will und aus den Erfahrungen der letzten 1,5 Jahre ihr Konzept den Gegebenheiten anpassen will – zum Wohle der Schülerinnen und Schüler.

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