Erfolgreicher Auftritt von Minister Jost de Jager bei der Frauen Union

Neumünster –  Prominenter Besuch hatte sich zum diesjährigen Delegiertentag der Schleswig-Holsteinischen Frauen Union angesagt. Der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein und Spitzenkandidat der CDU zur Landtagswahl am 6. Mai sprach zu den mehr als 70 anwesenden Mitgliedern der Frauen Organisation der Christdemokraten im Holstenhallenrestaurant in Neumünster.

vlnr. Katja Rathje-Hoffmann, Jost de Jager, Michaela Pries (stellv. Vors.)

Ausführlich erklärte Minister de Jager, der zugleich auch CDU Landesvorsitzender ist, seine politischen Absichten und Pläne zur künftigen Politik für Schleswig-Holstein. Unter dem Motto „Klare Kante Zukunft. Gleiche Rechte – gleiche Chancen.“ erläuterte er seine landespolitischen und frauenpolitischen Pläne den äußerst interessierten Zuhörerinnen.

Besonderen Raum nahmen neben dem Hauptthema der nachhaltigen Haushaltskonsolidierung des Landes die Themen der Rentengerechtigkeit für Frauen der Umgang mit dem geplanten Betreuungsgeld des Bundes ein. Hier waren sich alle Anwesenden einig, dass diese neue Leistung des Bundes in der Höhe von 100,- Euro in 2013 und ab 2014 jeweils 150,- Euro monatlich nicht in Bar an die Eltern ausgezahlt werden sollen. „Unser Vorschlag ist, dass Eltern, die es vorziehen ihr Kind in den ersten 3 Lebensjahren selbst zu betreuen, dieses Geld in ihre Altersversorgung investieren“, so Minister Jost de Jager. Die Landesvorsitzende der Frauen Union Katja Rathje-Hoffmann, MdL sagte ergänzend dazu: „Wir sind für die Wahlfreiheit der jungen Eltern und wir unterstützen sowohl die Betreuung der Jüngsten in der Krippe oder bei der Tagesmutter als auch die Bereuung zu Hause.“ Beide betonten, dass es beim Betreuungsgeld vor allem um die Ausgestaltung der Leistung ankommt. „Wir wollen Fehlanreize verhindern und die Altersarmut gerade von Frauen vermeiden. Deswegen muss das Betreuungsgeld zur Alterssicherung verwendet werden“, so die beiden Politiker.

Der Spitzenkandidat der CDU nahm sich viel Zeit, um die zahlreichen Fragen der Mitglieder der Frauen Union zu beantworten. Engagiert wurde über Nachhaltigkeit, Pflege im Alter und die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege diskutiert. Einen breiten Raum nahm vor allem das Thema Bildung ein. Die designierte Bildungsministerin Alexandra Dinges-Dierig ging in ihrem ausführlichen Grußwort auf die Wichtigkeit ein, künftig dieses Thema durch ein CDU geführtes Bildungsministerium zu besetzen.

Gründlich und breit wurde der diesjährige Leitantrag von der Delegierten diskutiert. Hier geht es um die Rentengerechtigkeit für Mütter und Väter. Die Anrechnung der Kindererziehungszeiten in der Gesetzlichen Rentenversicherung für vor 1992 geboren Kinder ist deutlich schlechter als die Anerkennung der Kindererziehungszeiten der ab 1992 geborene Kinder. Die Delegierten sprachen sich einstimmig für eine Gleichbehandlung der Anrechnung in der Gesetzlichen Rentenversicherung und somit für mehr Rentengerechtigkeit aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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