Katja Rathje-Hoffmann: Irrweg der Dänenampel in der Drogenpolitik endlich stoppen!

Nach dem heutigen (24. September 2012) Herbstgespräch der Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein (LSSH) hat die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, erneut eine Korrektur der suchtpolitischen Pläne der neuen Landesregierung gefordert:

 „Die heutige Diskussion zeigt einmal mehr, dass die Dänenampel im Bereich der Drogenpolitik auf dem Irrweg ist. Sie sendet mit der Forderung nach einer Erhöhung der Eigenbedarfsmengen gerade an Jugendliche ein falsches Signal!“

 Anlässlich der Einladung des LSSH zum jährlichen Herbstgespräch diskutierten im Landeshaus 30 Fachleute zum Thema Drogenpolitik. Im kritischen Fokus standen dabei vor allem die beabsichtigten Änderungen in der Drogenpolitik durch die Dänenampel.

 Als weiteren wichtigen Punkt nahm Rathje-Hoffmann die Feststellung der Experten mit, dass das von der Dänenampel gewünschte Drug-Checking an die Konsumenten falsche Signale der Sicherheit ausstrahle.

 Eine der wichtigsten Forderungen der Experten war ihrer Ansicht nach jedoch, dass eine intensive Zusammenarbeit zwischen Jugend- und Suchthilfe erfolgen müsse.

 „Nach der heutigen Expertenrunde habe ich Hoffnung, dass der Irrweg der Dänen-Ampel noch gestoppt werden kann. Der Schwerpunkt der Drogenpolitik muss in der Prävention liegen!“, so Rathje-Hoffmann.

 Der Schleswig-Holsteinische Landtag wird in seiner Sitzung am Freitag auf Antrag der CDU-Fraktion über die Drogenpolitik der neuen Landesregierung beraten.

 

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