Rathje-Hoffmann: Wir stärken die Alterssicherung von Frauen

Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, sollen künftig einen Entgeltpunkt mehr pro Kind in der Rentenversicherung erhalten. Darauf haben sich die Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Horst Seehofer, geeinigt.

 Dazu erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein, Katja Rathje-Hoffmann, MdL: 

 „Die Einigung der Parteivorsitzenden begrüße ich. Sie ist eine wichtige Entscheidung in einer wichtigen Frage und bedeutet mehr Gerechtigkeit und Anerkennung für Millionen von Frauen“, so Rathje-Hoffmann, die auch Landesvorsitzende der Frauen Union in Schleswig-Holstein ist.

 Derzeit werden jungen Müttern drei Entgeltpunkte pro Kind in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Ältere Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern bekommen nur einen Entgeltpunkt. Ein Entgeltpunkt bedeutet derzeit ein Rentenplus von 28 Euro im Monat im Westen und 25 Euro im Monat im Osten. Diese Gerechtigkeitslücke soll nun schrittweise geschlossen werden.

 Katja Rathje-Hoffmann: „Wenn die Einigung umgesetzt wird heißt das: Eine Mutter mit drei Kindern, die vor 1992 geboren wurden, bekommt dann 84 Euro [Ost: 75 Euro] mehr monatliche Rente. Dies ist ein substantieller Beitrag zur Stärkung der eigenständigen Alterssicherung von Frauen und gegen Altersarmut.“

 Die CDU hatte zuletzt auf ihrem Parteitag im Dezember beschlossen, noch in dieser Legislaturperiode die Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, zu verbessern.

Unter dem Motto „Rentenlücke schließen – Kindererziehungszeiten stärker anerkennen“ hat die Frauen Union der CDU bundesweit und hier in Schleswig-Holstein mobil gemacht.

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