Katja Rathje-Hoffmann zum Equal Pay Day und Familiensplitting

Gleichstellungspolitik

 Katja Rathje-Hoffmann zum Equal Pay Day:

Entgeltlücke muss endlich geschlossen werden

 Anlässlich des heutingen (21. März 2013) „Equal Pay Day“ hat die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, eine Schließung der immer noch bestehenden Entgeltlücke gefordert:

 „Fand der Equal Pay Day in den letzten Jahren noch am 25. beziehungsweise 23. März statt, ist es dieses Jahr immerhin schon der 21. März. Trotzdem muss die Entgeltlücke deutlich schneller geschlossen werden“, so Rathje-Hoffmann in Kiel.

Der Equal Pay Day ist der Tag im Jahr, bis zu dem Frauen arbeiten müssen, um das gleiche Gehalt zu erhalten, welches ihre männlichen Kollegen bereits am 31. Dezember des vergangenen Jahres erhalten haben. Aktuell müssen Frauen in Deutschland 22 Prozent mehr arbeiten, um das gleiche Gehalt wie ein Mann zu erhalten.

„Leider sind Frauen auch heute noch diejenigen, die sich zwischen Kind und Karriere entscheiden müssen. Nach der Entscheidung für Kinder bleiben sie häufiger in der Teilzeitfalle stecken und können nicht gleichermaßen für ihre Rente vorsorgen. Wir fordern daher auch weiterhin, dass Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern ebenfalls drei Rentenpunkte erhalten, um zumindest im Alter nicht schlechter als andere dazustehen“, schließt Rathje-Hoffmann ab.

 

Familienpolitik

 Katja Rathje-Hoffmann zu TOP 14 und 37: Familien und Alleinerziehende fördern – Ehegattensplitting um ein Familiensplitting ergänzen

 In ihrem Debattenbeitrag zu TOP 14 und 37 hat die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, heute (21. März 2013) die Position der Union bekräftigt, dass Ehegattensplitting zu erhalten und zu einem Familiensplitting weiter zu entwickeln:

 „Wir haben vor, die steuerliche Berücksichtigung von Kindern auf den heute für Erwachsene geltenden Grundfreibetrag von 8.004 Euro anzuheben. So helfen wir den Familien und auch den Alleinerziehenden mit Kindern gezielt“, so Rathje-Hoffmann.

 Das Bundesverfassungsgericht habe die Rechte homosexueller Lebenspartnerschaften durch die Möglichkeit der Sukzessivadoption gestärkt. Eine Gleichheit mit der Ehe bestehe darüber hinaus in den Bereichen des Sozialrechtes, des Arbeitsrechtes, Namensrechtes, Güterrechtes, sowie des Erbrechtes.

 Im Verfassungsrecht bestehe jedoch nach wie vor ein Unterschied. Die Ehe könne nur mit einem Partner des jeweils anderen Geschlechts geschlossen werden.

 „Für uns ist die Ehe eben kein Auslaufmodell“, stellte Rathje-Hoffmann klar.

 Gleichwohl müsse die Frage, was die Ehe ausmache, gestellt werden. „Deshalb haben wir das Ziel, das Ehegattensplitting zu erhalten und zu einem realen Familiensplitting weiterentwickeln“, so Rathje-Hoffmann abschließend.

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