Katja Rathje-Hoffmann: Zwangsabgabe macht Altenpflege nicht attraktiver

Kiel/Norderstedt – Zur Forderung von Sozialministerin Kristin Alheit nach einer Ausbildungsplatz-Umlage für Pflegeeinrichtungen erklärte die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann: „Mit einer solchen Zwangsabgabe ist niemandem geholfen. Kein einziger junger Mensch wird sich dadurch für einen Beruf in der Altenpflege entscheiden. Statt nun Pflegeeinrichtungen zusätzlich mit einer Ausbildungsplatz-Umlage zu belasten, sollte die Ministerin lieber darüber nachdenken, wie der Pflegeberuf für junge Menschen attraktiver werden kann. Denn dort liegt das eigentliche Problem“, so Rathje-Hoffmann.

Rathje-Hoffmann forderte die Ministerin auf, von ihren Plänen Abstand zu nehmen und stattdessen gemeinsam mit den Schulen und den Trägern von Pflegeeinrichtungen eine Ausbildungsplatzoffensive ins Leben zu rufen.

„Mit Freiwilligkeit kann man oftmals mehr bewirken als mit Zwang. Wir müssen jungen Menschen besser vermitteln, dass ein Beruf in der Altenpflege eine persönliche Bereicherung sein kann und es sich lohnt, diesen Ausbildungsweg einzuschlagen,“ betonte Rathje-Hoffmann. Zusätzlich müssten den jungen Menschen die finanziellen Hürden aus dem Weg genommen und alle Ausbildungsplätze im Land kostenfrei gestaltet werden.

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