Uwe Voss – Nahe verliert durch Breitners Raubzug jedes Jahr 46.137 Euro

WEB-JacketNahe – 46.137 Euro gehen Nahe durch die geplante Umverteilung  jedes Jahr direkt verloren.  Der Kreis Segeberg verliert fast 11 Millionenjährlich  und als Folge wird Nahe zukünftig mit einer höheren Kreisumlage belastet werden müssen. Gegen diese Auswirkungen der von Innenminister Breitner geplanten Reform des kommunalen Finanzausgleichs ruft Uwe Voss, der für Itzstedt, Kayhude, Nahe, Oering und Sülfeld direkt gewählte Kreistagsabgeordnete,  zum Widerstand auf.

 „Es kann nicht sein, dass Nahe  wegen der soliden Haushaltspolitik von Bürgermeister Ortwin Peters (CDU) in den letzten Jahren nun für Dinge wie den Schuldenerlass  in Millionenhöhe durch die SPD-Oberbürgermeisterin in der Landeshauptstadt indirekt aufkommen soll,“ spricht Uwe Voss Klartext.

 Voss fordert Nahes Bürgermeister Holger Fischer (Wählergemeinschaft)  auf, gemeinsam  mit allen Fraktionen gegen diesen Raubzug der Rot/Grünen/SSW Landesregierung vorzugehen.

 „Auch in den anderen Dörfer in meinem Wahlkreis wird die Freude über mehr Geldzuweisung  durch  die Landesregierung von kurzer Dauer sein. So sollen Itzstedt 73.349 Euro, Kayhude 18.585 Euro,  Oering 31.001 Euro und Sülfeld 74.800 Euro zusätzlich erhalten.  Der Kreis Segeberg hat als  nahezu einzige Finanzierungsmöglichkeit, die Kreisumlage. Da dem Kreis 11.000.000 Euro jedes Jahr entzogen werden sollen, müsste er  diesen Betrag durch die Erhöhung der Kreisumlage kompensieren. Das würde die Zuweisungen an die Dörfer in meinem Wahlkreis nach heutigem Stand  zum Nullsummenspiel machen  oder die Mehrzahlungen würden diese  Zuweisungen sogar übertreffen“, ruft  Uwe Voss die  Dörfer in seinem Wahlkreis zum gemeinamen Vorgehen auf.

„Das Geld soll in unseren Dörfern bleiben.  Das Geld wird in den Dörfern für Kindergärten und Schulen mehr gebraucht als in den derzeitigen barocken Kreis-Verwaltungsstrukturen oder für  sozialistische Planspiele, die  nur dazu führen sollen, Kreis und Kommunen gegeneinander aufzubringen, SPD- Hochburgen zu fördern,  die Möglichkeiten der Selbstverwaltung im ländlichen Raum unmöglich zu machen und letztendlich ein zentralistisches System in Schleswig-Holstein zu errichten“, so Uwe Voss abschließend.

Unterstützt wird Voss durch die CDU-Landtagsabgeordneten Axel Bernstein und Katja Rathje-Hoffmann. Norderstedts Landtagsabgeordnete kämft gegen eine 1,5 Millionen EuroKürzung  durch die Landesregierung zum Nachteil der Stadt Norderstedt.

Zahlen aus
Gesetzentwurf
der Landesregierung
Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs

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