Lautstarke Albig-Forderungen sollen nur ablenken

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„Wenn man Ministerpräsident Albig derzeit zuhört, muss man sich schon fragen, ob er während der Koalitionsverhandlungen im vergangenen Herbst geschlafen hat“, reagierte der CDU-Landesvorsitzende Reimer Böge MdEP auf die Forderung des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten nach einer Sonderabgabe zur Straßensanierung. Albig sei Mitglied der Arbeitsgruppe Verkehr, Bauen und Infrastruktur gewesen und hätte alle seine Vorschläge an der richtigen Stelle einbringen können.

Böge sagte, was Albig nun fordere, sei nichts anderes als eine Maut. Genau diese Straßennutzungsgebühr habe die SPD in den Koalitionsverhandlungen jedoch vehement abgelehnt. „Mit seinen lautstarken Forderungen will der Ministerpräsident nur davon ablenken, dass in den zwei Jahren seit seinem Amtsantritt verkehrspolitisch viel zu viel versäumt worden ist.“

Die Landesregierung sei besser beraten, die wichtigen schleswig-holsteinischen Infrastrukturprojekte planerisch voranzutreiben und zur Baureife zu bringen. „Das ist mal wieder typisch SPD: Erst die eigenen Hausaufgaben nicht machen und dann neue Abgaben von den Bürgern fordern,“ resümierte Böge.

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