Reimer Böge – Willkommen im Club, Herr Harms!

 

Reiemr Boege MdEP

Reimer Boege MdEP

In den Äußerungen des SSW-Fraktionsvorsitzenden Lars Harms zur Ertüchtigung der B 5 unter Berücksichtigung der dänischen Überlegungen für eine westküstennahe Autobahn in Dänemark sieht der CDU-Landesvorsitzende Reimer Böge MdEP eine notwendige Bewegung hin zu Positionen der Union, die zum Teil schon vor über einem Jahr so dargelegt wurden.

„Im Februar 2013 habe ich die Möglichkeiten der EU-Förderung für grenzüberschreitende Verkehrsprojekte einschließlich von Pilotprojekten des privaten und öffentlichen Engagements eingefordert. Die Reaktion des Verkehrsministeriums war von Überforderung gekennzeichnet“, so Böge. Auf der Klausurtagung der Landes-CDU im August 2013 habe die Union die Forderung nach einem Masterplan für die nordeuropäische Verkehrsinfrastruktur vorgestellt, der gerade die grenzüberschreitende Kooperation und Antragstellung in den Mittelpunkt stelle.

Der Europaparlamentarier betonte: „Ich habe als Landesvorsitzender der CDU im März dieses Jahres das Angebot einer großen Koalition der Verkehrsvernunft gemacht. Dazu stehen wir nach wie vor.“ Im Hinblick auf die Diskussion über die Lebensdauer der Rader Hochbrücke forderten der Fraktionsvorsitzende Johannes Callsen und Böge nach Gesprächen mit Vertretern und Abgeordneten der nördlichen Kreisverbände die Wiederbelebung der deutsch-dänischen Verkehrskommission auf hoher politischer Ebene ein.

Um sicher zu gehen, dass die Verkehrsadern in Schleswig-Holstein nicht mehr abrissen, sollten nach Vorlage des Gutachtens zur Lebensdauer der Brücke vorurteilsfrei alle in Frage kommenden Alternativen einschließlich der nachhaltigen Kosten und Realisierungsfristen zeitnah analysiert werden, sagte der Landeschef der CDU. Die norddeutschen Bundesländer und Dänemark sollten gemeinsame Vorstellungen in Berlin und Brüssel vorlegen und dieses möglichst zügig.

„Es lohnt sich also, uns ein bisschen genauer zuzuhören! Wir als Union sind nach wie vor zur Zusammenarbeit im Interesse Nordeuropas bereit, aber die Landesregierung muss den nächsten Schritt machen“, so Böge abschließend.

Artikel teilen:
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.