MIT – Flexi-Rente muss ins Rentenpaket!

PRESSEMITTEILUNG

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Kreis Segeberg

Mehrheit der Deutschen befürwortet flexiblen Renteneintritt:

Flexi-Rente muss ins Rentenpaket!
Sven Boysen, Kreisvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) im Kreis Segeberg

Sven Boysen, Kreisvorsitzender der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) im Kreis Segeberg

Die Mehrheit der Deutschen unterstützt die Idee des flexiblen Renteneintritts, wonach Arbeitnehmer freiwillig später als gesetzlich vorgeschrieben in Rente gehen können. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage IPSOS-Instituts.

„Die Politik darf sich dem Wunsch der Menschen nach einem flexibel gestalteten Renteneintritt nicht verwehren, und muss die Flexi-Rente ins Rentenpaket aufnehmen“, fordert Sven Boysen, Kreisvorsitzender der

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Segeberg (MIT).

Mit der Flexi-Rente soll es älteren Arbeitnehmern und ihren Arbeitgebern erleichtert werden, über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus zusammen zu arbeiten. Gegenwärtig wird eine Weiterbeschäftigung von älteren Fachkräften durch arbeits- und sozialrechtliche Regelungen erschwert. „Um mehr Flexibilität beim Renteneintritt zu ermöglichen, sollten aus Sicht der MIT Segeberg befristete Beschäftigungsverhältnisse möglich sein“, fordert Boysen. „Außerdem sollten die Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung gestrichen werden, da sie keine Auswirkungen auf das Rentenkonto haben und ein Rentner nicht arbeitslos werden kann.“

Die MIT Segeberg kritisiert, dass mit der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren dringend benötigte Fachkräfte vorzeitig in den Ruhestand geschickt werden. „Mit der Rente mit 63 entziehen wir unseren Betrieben gut ausgebildete Facharbeiter. Dabei haben die Unternehmen im Kreis Segeberg schon heute große Probleme, geeignete Fachkräfte zu finden“, betont Boysen und sagt: „Die Flexi-Rente ist wichtiger Gegenpol zur Rente mit 63, der hilft, den Fachkräfteengpass zu mildern. Wir dürfen auf das Potenzial derjenigen, die freiwillig länger arbeiten wollen, nicht verzichten.“

 

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