Reimer Böge – Europa als Chance für unseren Mittelstand begreifen

Mathias Wittorf  (Vorsitzender der MIT Elmshorn) und Reimer Böge MdEP (links)

Mathias Wittorf (Vorsitzender der MIT Elmshorn) und Reimer Böge MdEP (links) auf der Veranstaltung der Mittelstandsvereinigung in Klein Nordende.

Zur gestrigen Landtagsdebatte zum Thema Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes erklärt der CDU-Landesvorsitzende Reimer Böge MdEP: „Sozial ist, was Arbeit schafft. Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer schleswig-holsteinischen Wirtschaft. Die mittelständischen Betriebe sind die größten Arbeitgeber im Lande. Ich unterstütze die Forderung der CDU-Landtagsfraktion nach der Schaffung einer soliden Basis für das Wachstum und für die nationale wie internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstandes ausdrücklich.“

Das mittelstandsfeindliche Tariftreue- und Vergabegesetz und das eigentumsfeindliche Denkmalschutzgesetz der derzeitigen Landesregierung haben bereits neue bürokratische Hürden geschaffen und den kleinen und mittelständischen Betrieben in Schleswig-Holstein die Arbeit erheblich erschwert. „Das können wir unserem Mittelstand nicht weiter zumuten“, so Böge.

„Unser Land wird auch künftig auf internationale Fachkräfte für Berufe in Schleswig-Holstein nicht verzichten können. Wir brauchen insbesondere eine ausgeprägte Willkommenskultur. Diese setzt vor allem eine in unseren Schulen vermittelte Fremdsprachenkompetenz voraus“, so Böge weiterhin. „Daher sind Investitionen in Bildung sowie die europaweite Einführung bzw. Vervollkommnung unseres dualen Ausbildungssystems in Betrieb und Berufsschule in diesem Zusammenhang ebenfalls zwingend notwendig.“

Eine effektivere Wirtschaftsförderung wird laut Böge benötigt, um den Mittelstand zu stärken. „Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen wie der Ausbau der Breitbandversorgung, das ländliche Verkehrswegenetz sowie in unsere Häfen sind Schlüsselaufgaben der Mittelstandsförderung.“

Reimer Böge: „Ich fordere die Landesregierung auf, seine Förderpolitik mit der des Bundes und der EU besser zu koordinieren. Die europäischen Förderprogramme bieten wesentliche Chancen zur Stärkung unseres Mittelstandes. Die Regierung muss sie nur nutzen und ihre Hausaufgaben machen.“

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