Katja Rathje-Hoffmann: Sozialministerium muss Ungereimtheiten aufklären und Konzept für Oldenburger Geburtshilfe erarbeiten

Katja Rathje-Hoffmann MdLDie sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, hat heute (22. Mai 2014) Sozialministerin Kristin Alheit und ihre Staatssekretärin Anette Langner aufgefordert, die bekanntgewordenen Widersprüche aufzuklären und unter Beteiligung aller Verantwortlichen und Betroffenen ein vernünftiges Versorgungskonzept für das nördliche Ostholstein zu entwickeln.

„Die Sozialministerin hat die Situation der Geburtshilfe in Oldenburg verkannt und die Sachlage nicht richtig eingeschätzt. Damit ist für die Geburtshilfe wertvolle Zeit verstrichen.

Ministerin Alheit und ihre Staatssekretärin müssen jetzt umgehend die Ungereimtheiten aufklären und dafür sorgen, dass ein schlüssiges Gesamtkonzept für das nördliche Ostholstein erarbeitet wird. Dazu muss am besten ein Runder Tisch mit allen Beteiligten – Hebammen, Ärzte und Notfallrettung – her“, so Rathje-Hoffmann.

Für das Gesamtkonzept müssen alle Sicherheitsfragen lückenlos geklärt werden. Zudem müsse auch das geplante Boarding für werdende Mütter darin ausreichend berücksichtigt werden.

„Ziel muss es sein, die Geburtshilfe in Oldenburg mindestens bis zum Ausscheiden des bisherigen Chefgynäkologen im nächsten Jahr am Leben zu erhalten. Dies gibt den Verantwortlichen ausreichend Zeit, um das Gesamtkonzept auf den Weg zu bringen“, so Rathje-Hoffmann.

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